
Sie sollen die Ausgabe von Medikamenten überwachen und das Personal bei der medikamentösen Therapie beraten. So soll ein ungewöhnlich hoher Verbrauch von Medikamenten, wie es bei den Morden von Högel der Fall gewesen sein soll, schneller auffallen.
«Es muss selbstverständlich sein, dass sich Menschen in unseren Krankenhäusern sicher und geschützt fühlen und immer bestmöglich medizinisch behandelt und gepflegt werden», betonte die Grünen-Politikerin Meta Janssen-Kucz. Eine solche Mordserie dürfe es nie wieder geben, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD). Das Gesetz tritt 2022 in Kraft.
Hintergrund ist die lange unentdeckt gebliebene Mordserie Högels in Oldenburg und Delmenhorst, der Patienten tödliche Medikamente gespritzt hatte. Der bereits wegen Mordes verurteilte Högel steht ab 30. Oktober wegen des Todes von 99 Patienten erneut vor Gericht.







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