
Im ersten und wichtigsten Bauabschnitt wird am Krankenhaus ein neues Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 5000 Quadratmetern auf zwei Ebenen entstehen. Hier werden fünf Abteilungen neu eingerichtet und erhalten dabei teilweise deutlich mehr Platz. "Im Intensivbereich ist bezogen auf unsere Größe der doppelte Raumbedarf Standard", erklärte Klinikleiter Werner Rupp den Ausschussmitgliedern. "Noch gravierender ist es bei der Endoskopie, bei der man den fünffachen Raumbedarf der jetzigen Größe veranschlagt." In dem neuen Gebäude werden vier Operationssäle samt Aufwachräumen Platz finden.
Von den derzeit anvisierten 115 Millionen Euro für den Gesamtumbau des Krankenhauses entfallen allein auf das neue Gebäude voraussichtlich 46,2 Millionen Euro, wobei mit einem Zuschuss von 32,1 Millionen Euro gerechnet wird. Die Hauptlast des Eigenanteils trägt der Landkreis Roth mit 14,2 Millionen Euro und den Rest in Höhe von einer Million Euro muss das Krankenhaus selbst erwirtschaften.
Wenn dieser Neubau 2021 bezugsfertig ist und dadurch im bisherigen Kliniktrakt Platz frei wird, werden die restlichen Abteilungen Zug um Zug saniert. Im Bauabschnitt 2 sollen demnach unter anderem die Notaufnahme, die Radiologie und die Nuklearmedizin unterkommen. Außerdem gibt es Bereitschaftsdiensträume für Hausärzte, die dort die Betreuung der Patienten außerhalb der normalen Sprechstunden aufrechterhalten und damit die Notaufnahme entlasten.
Laut Landratsamt Roth wird derzeit damit gerechnet, dass bei der Modernisierung der Klinik rund 70 Prozent der insgesamt veranschlagten 115 Millionen Euro an Zuschuss fließen. Von den verbleibenden Kosten wird der Landkreis wiederum den Löwenanteil tragen, da die Klinik selbst nicht so viel erwirtschaften kann.







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