Verfahrensvorschlag

Stadt Köln plant nächste Schritte für großen Klinikverbund

Die Planung rund um einen großen Kölner Klinikverbund wird konkret: Die Verwaltung der Stadt Köln schlägt dem Rat vor, in seiner Sitzung am 20. März weitere Gespräche mit der Uniklinik Köln aufzunehmen und einen externen Gutachter zu beauftragen.

Uniklinik Köln

Uniklinik Köln

Im Zuge dessen soll auch eine Due-Diligence-Prüfung mit einer Unternehmensbewertung der Kliniken der Stadt Köln vorgenommen werden. Dazu soll ein externer Gutachter beauftragt werden, der die wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen des geplanten Verbundes einschätzen wird, wie es in einer Meldung des Kölner Presseamtes heißt.

In den vergangenen Wochen war bekannt geworden, dass sich die städtischen Kliniken Kölns in einer größeren finanziellen Schieflage befinden, als bisher angenommen. Insgesamt berechnet die Geschäftsführung ein Minus von rund acht Millionen Euro. Ein Insolvenzanwalt ist bereits eingeschaltet.

Oberbürgermeisterin treibt Verbund weiter voran

Henriette Reker, Kölns Oberbürgermeisterin, plädiert entschlossen für eine Zusammenarbeit der Kliniken und drängt auf die nächsten Schritte: „Nach den ersten Diskussionen, die seit einiger Zeit geführt werden, müssen jetzt konkrete Prüfverfahren valide Entscheidungsgrundlagen liefern. Ich bin nach wie vor persönlich davon überzeugt, dass in einem Verbund zwischen den Kliniken der Stadt Köln und der Uniklinik große Potentiale für die Gesamtstadt liegen.“

  • Schlagwörter:
  • Uniklinikum Köln
  • Kliniken der Stadt Köln
  • Klinikverbund
  • Henriette Reker

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Um einen Kommentar hinzuzufügen melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich.

Jetzt anmelden/registrieren