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EigenkapitalerhöhungStadt stützt Klinikum Darmstadt mit 15 Millionen Euro

Hohe Kosten machen auch dem Klinikum Darmstadt zu schaffen, wodurch die Unterstützung der Stadt notwendig wird. Erstmals seit der Gründung 2009 muss die Stadt das Krankenhaus mit einer Eigenkapitalerhöhung von 15 Millionen Euro unterstützen.

Klinikum Darmstadt
Klinikum Darmstadt

Klinikum Darmstadt

Erstmals seit der Gründung der Klinikum Darmstadt GmbH im Jahr 2009 muss die Stadt dem Klinikum unter die Arme greifen und eine Eigenkapitalerhöhung von 15 Millionen Euro auf sich nehmen. Die Verantwortlichen zeigen sich sehr unzufrieden, denn eigentlich sei es Sache des Landes und der Krankenkassen, für eine ausreichende Finanzausstattung des Klinikums zu sorgen.

Eigenständige Finanzierung unmöglich

Im dritten Pandemiejahr habe das Klinikum Darmstadt keine Reserven mehr, so Clemens Maurer, Geschäftsführer des Klinikums. Gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Stadtkämmerer André Schellenberg unterstützt er den dringenden Aufruf der DKG zur Rettung der Krankenhäuser. Im laufenden Jahr könnten rund 10 bis 15 Millionen Euro nicht refinanziert werden. Nicht ausreichende Investitionsmittel würden zu weiteren acht Millionen Euro führen. So müsse man als Krankenhaus der kritischen Infrastruktur allein dafür jährlich drei Millionen Euro investieren. Ohne unterstützende Maßnahmen des Eigentümers sei eine Finanzierung nicht mehr möglich, heißt es.

Die aktuelle Forderung der Hessischen Krankenhausgesellschaft nach mindestens 150 Millionen Euro zusätzlichen originären Landesmitteln jährlich für die Investitionsförderung unterstützt auch Maurer. Die DKG hatte diese Summe in einem entsprechenden Gutachten herausgearbeitet

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