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NRW-KonjunkturpaketUniklinikum Essen investiert 140 Millionen Euro in Modernisierung

Nordrhein-Westfalen stärkt die baulichen Strukturen und die medizinische Forschung der Universitätskliniken. Vom eine-Milliarden-Sonderprogramm werden allein am Universitätsklinikum Essen mehr als 140 Millionen Euro investiert. So rüstet sich das Haus technisch und baulich für die Zukunft.

Universitätsklinikum Essen
Universitätsklinikum Essen

Universitätsklinikum Essen aus der Luft.

Das Land Nordrhein-Westfalen reagiert auf den Investitions- und Modernisierungsbedarf an seinen Universitätskliniken und gibt über das NRW-Sonderprogramm eine Milliarde Euro frei. Allein am Universitätsklinikum Essen werden mehr als 140 Millionen Euro investiert.

Die Mittel für das Essener Uniklinikum werden zu einem Großteil – nämlich 112,5 Millionen Euro – für die Neustrukturierung der Pathologie und Rechtsmedizin bereitgestellt. Die restlichen Mittel in Höhe von 28 Millionen Euro werden für Investitionen in die IT-Infrastruktur (10 Millionen Euro) und für die Ersatzbeschaffungen von Geräten und Anlagen (18 Millionen Euro) verwendet. Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft, hat sich am Montag bei einem Besuch am Uniklinikum Essen über die geplanten Maßnahmen im Rahmen des NRW-Sonderprogramms informiert und sich dabei auch einen Eindruck von fünf aktuell laufenden Bau- und Sanierungsmaßnahmen am Standort verschafft. 

„Mit den zusätzlichen Mitteln aus dem NRW-Sonderprogramm kann das Universitätsklinikum Essen den Neubau der Pathologie und Rechtsmedizin entscheidend voranbringen. Dieser soll alle Anforderungen an eine moderne, digitale und funktionsfähige Pathologie und Rechtsmedizin erfüllen. Mit diesem Bauprojekt und den übrigen, bereits laufenden Baumaßnahmen wird die Universitätsmedizin in dieser besonders dicht besiedelten Metropolregion weiter zukunftsfest gemacht“, sagte Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

„Ohne die finanzielle Unterstützung des Landes NRW hätten wir weiter einen Gebäude-Modernisierungsstau vor uns hergeschoben", sagt Thorsten Kaatze, Kaufmännischer Direktor und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Essen. 

Die Landesregierung hat den Universitätskliniken in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2020 im Kampf gegen die direkten und indirekten Folgen der Corona-Pandemie eine Milliarde Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt. Mit diesem Geld sollen notwendige Investitionen in der Hochschulmedizin getätigt, Patientinnen und Patienten eine bestmögliche Behandlung im Bereich der Spitzenmedizin ermöglicht und die Unikliniken technisch und baulich fit für die Zukunft gemacht werden. Die Mittel stammen aus dem NRW-Sonderprogramm für die Universitätskliniken, das Teil des umfassenden Konjunkturprogramms der Landesregierung ist.

Die sechs Bau- und Sanierungsmaßnahmen am Universitätsklinikum Essen aus dem Sonderprogramm für die Universitätskliniken und dem Medizinischen Modernisierungsprogramm im Überblick:

Neustrukturierung der Pathologie und Rechtsmedizin:
112,5 Millionen Euro (aufgesetzt über das Sonderprogramm), Fertigstellung: 2024 und Modulklinikneubau: Fertigstellung Ende 2022 plus 28 Millionen Euro für IT, Geräte und Anlagen

HNO- und Augenklinik:
92 Millionen Euro, Inbetriebnahme: April 2021, 2. Bauabschnitt (Sanierung Bestand), Inbetriebnahme: Ende 2024

Neubau der Nuklearmedizin und Radiopharmazie:
134 Millionen Euro, Inbetriebnahme: Mitte 2023, Inbetriebnahme Radiochemie: Mitte 2024

Neubau der Kinderklinik:
125 Millionen Euro, Inbetriebnahme: zweite Hälfte 2023 

Neubau Rechenzentrum:
10 Millionen Euro, Inbetriebnahme: 2017 

GMP-Labore Stammzellherstellung in der Strahlenklinik:
 
4 Millionen Euro, Inbetriebnahme: 2017

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