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BauprojektUniversitätsklinik Essen legt Grundstein für neue Nuklearmedizin

Am Universitätsklinikum Essen werden künftig in einem neuen Zentrum für Nuklearmedizin die Klinik für Nuklearmedizin und die Radiopharmazie vereint. Für Bau und Technik des Gebäudes sind etwa 130 Millionen Euro eingeplant.

Grundsteinlegung am Universitätsklinikum Essen
Universitätsklinikum Essen

An der Grundsteinlegung nahmen unter anderem Thorsten Kaatze (Kaufmännischer Direktor, zweiter v.l.), Prof. Dr. Jochen A. Werner (Ärztlicher Direktor, dritter v.l.) und Bärbel Bergerhoff-Wodopia (Vorsitzende des Aufsichtsrats, vierte v.l.) teil.

Der Neubau am Universitätsklinikum Essen, an dem die Arbeiten begonnen haben, wird durch das Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Die geplante Fertigstellung des neuen Zentrums für Nuklearmedizin mit einer Nutzfläche von 3500 Quadratmetern ist für 2023 vorgesehen.

Hochmoderne Hybridgeräte und die Radiopharmazie mit den besonderen Zyklotronen ermöglichen künftig nicht nur die Versorgung der Metropolregion Ruhr, sondern auch großer Teile von Nordrhein-Westfalen. Der Neubau führt zudem modernste Diagnostik und qualitativ hochwertige stationäre Versorgung für onkologische Patientinnen und Patienten zusammen. So sollen Erforschung, Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen weiter vorangetrieben werden.

Das bestehende Gebäude „Strahlenklinik” mit der Klinik für Nuklearmedizin wurde 1967 erbaut. Die Radiopharmazie befindet sich aktuell in der Institutsgruppe I. Das Gebäude wurde 1975 erbaut. Beide Bereiche, Klinik für Nuklearmedizin und Radiopharmazie, werden im Neubau zusammengeführt. So wird die historische bauliche Zersiedlung auf dem Gelände des Universitätsklinikums beendet. Mit dem Neubau werden auch die Betriebsabläufe und die Funktionalität verbessert.

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