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FörderbescheidZentralisierung der Lüneburger Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Das Land Niedersachsen fördert die Psychiatrische Klinik in Lüneburg mit 6,9 Millionen Euro. Die Mittel werden zur Zentralisierung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in einem Neubau eingesetzt.

Finanzspritze
Babimu/stock.adobe.com

Symbolfoto

„Nach der Bewilligung der ersten Fördersumme, können wir jetzt mit der Realisierung des ersten Bauabschnitts beginnen“, so Rolf Sauer, Geschäftsführer der Psychiatrischen Klinik Lüneburg. „Der Start des auf mehrere Jahre angelegten Gesamtprojekts ist ein Meilenstein für die zukunftsfähige Ausrichtung unseres Hauses und die nachhaltige Versorgung psychisch Erkrankter in der Region.“

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (KPP) der Psychiatrischen Klinik Lüneburg behandelt erwachsene Patienten mit allen Arten psychischer Erkrankungen. Die Behandlungsbereiche und Stationen der KPP sind in verschiedenen denkmalgeschützten Gebäuden auf dem weitläufigen Krankenhausgelände sowie einem sanierungsbedürftigen 70er-Jahre-Bau untergebracht.

Sowohl die dezentrale Gebäudestruktur als auch die veraltete Innenausstattung behindern die Umsetzung zeitgemäßer Therapieprozesse. Deshalb soll das Hauptgebäude von 1974 in mehreren Bauabschnitten durch Neubauten ersetzt werden. Im entstehenden Gebäudekomplex können alle Bereiche der KPP (unter anderem Aufnahmeportal, Allgemeinpsychiatrie, Gerontopsychiatrie und Suchtmedizin) zentralisiert untergebracht werden.

Das interdisziplinäre Team der KPP behandelt durchschnittlich pro Jahr mehr als 3100 Patienten stationär, etwa 1000 Patienten teilstationär in Tageskliniken und bis zu 6500 Patienten ambulant.

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