Sana Kliniken

Neubau Biberacher Zentralkrankenhaus bestätigt

Dem Neubau des Biberacher Zentralkrankenhauses samt Gesundheitscampus steht nichts mehr im Weg.  Anfang 2018 soll begonnen werden, die Fertigstellung ist 2020 geplant.

 

 

 

Foto: Sana Kliniken

Gert Glawar und Beate Jörißen (vorne v. l.) unterzeichnen im Beisein von (hinten v. l.) Landrat Dr. Heiko Schmid, Andreas Ruland und Dirk Krause, Bereichsleiter Sana Immobilien Service GmbH

Am Dienstag unterzeichnete Beate Jörißen, die Geschäftsführerin der Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH, den Vertrag mit dem Generalübernehmer, der mit der Realisierung des Bauprojektes vertraut worden ist. Den Zuschlag für den Neubau erhielt die Vamed Health Project GmbH. Anfang 2018 soll mit dem Bau begonnen werden, nach der Fertigstellung soll bis Mitte 2020 der Regelbetrieb des neuen Klinikum aufgenommen werden.

"Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung dieses Projekts. Damit konnten wir unsere planerischen Vorgaben, nach dem erfolgreichen Abschluss der Fördergespräche mit dem Land Baden-Württemberg im Mai diesen Jahres, einhalten", freut sich Andreas Ruland, und unterstreicht die Bedeutung des neuen Klinikums für die gesamte Region: "Das Zentralkrankenhaus wird das zentrale Element der Gesundheitsstrategie für den Landkreis sein und die komplexe medizinische Versorgung rum um die Uhr sicherstellen." 

Wie bei Bauprojekten dieser Größenordnung üblich, war der Vertragsunterzeichnugn zwischen Sana und der Vamed Health Project GmbH ein mehrmonatiges europaweites Ausschreibe- und Bieterverfahren vorausgegangen. Die Vamed Gruppe ist allein in Deutschland für über 240 Krankenhäuser mit mehr als 84 500 Betten tätig. 

"Der Neubau ist, wenn man es plastisch ausdrücken will, das sichtbare Zeichen der medizinischen Versorgung im Landkreis Biberach. Es entwickelt sich ein richtiger Gesundheitscampus auf dem Hauderboschen. Parallel zum Neubau der Klinik entstehen nämlich ein Ärztehaus, ein Dialysezentrum sowie eine große Rettungswache. Des Weiteren wird sich das Zentrum für Psychiatrie sowie eine Radiologische Praxis auf dem Campus ansiedeln.", so Landrat Dr. Heiko Schmid.

Das neue Biberacher Zentralkrankenhaus wird eine Gesamtnutzungsfläche von 16 800 Quadratmetern haben. Mindestens 370 Betten sind vorgesehen, je nach Entwicklung der Belegungszahlen kann die Kapazität des Zentralkrankenhauses zudem auf bis zu 410 Betten aufgestockt werden. Allein für die Operationssäle in dem fünfgeschossigen Bauwerk sind 1100 Quadratmeter eingeplant. Zu den angrenzenden Gebäuden - wie etwa dem Ärztehaus - wird es Verbindungen geben, so dass nicht nur Patienten profitieren werden, sondern sich auch vielfältige Synergien für die medizische Gesamtversorgung ergeben.

 

 

 

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