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EinstimmigEinhäupl zum Vorsitzenden des Kuratoriums der FU Berlin gewählt

Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin, und aktueller Präsident vom Hauptstadtkongress ist neuer Vorsitzender des Kuratoriums der Freien Universität Berlin.

Prof. Karl Einhäupl
Wiebke Peitz/Charité

Prof. Karl Einhäupl, neuer Präsident des Hauptstadtkongresses.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin Prof. Dr. Karl Max Einhäupl ist ohne Gegenstimme zum neuen Vorsitzenden des Kuratoriums der Freien Universität Berlin gewählt worden. Einhäupl tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Jürgen Zöllner an, der dem Kuratorium seit 2015 vorgestanden hatte.

Einhäupl studierte Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und war 1974 Absolvent des deutschen und amerikanischen Examens. Im Jahr 1975 promovierte er an der LMU; 1986 folgte die Habilitation für das Fachgebiet Neurologie. Im Jahr 1988 wurde Einhäupl zum Professor an die Neurologische Klinik der LMU München mit Schwerpunkt Neurologische Intensivmedizin berufen. Von 1993 bis 2008 war er Direktor der Klinik für Neurologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, von 2007 bis 2008 Leiter des Centrums CC15 für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie. Von 2008 bis 2019 war Max Karl Einhäupl Vorstandsvorsitzender der Charité, seit September 2019 ist er Seniorprofessor am Centrum für Neurowissenschaften der Charité.

Max Karl Einhäupl wurde 2004 das Bundesverdienstkreuz verliehen. In den Jahren 1998 bis 2006 war er Mitglied des Wissenschaftsrates; von 2001 bis 2006 dessen Vorsitzender. Er ist Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie, der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und Corresponding Member der American Neurological Association. Seit 2005 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. In den Jahren 2007 bis 2013 war der Wissenschaftler Mitglied des Kuratoriums der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; zwischen 2007 und 2015 war er Vorsitzender des Hochschulrates der Technischen Universität München. Seit dem Jahr 2007 bis 2021 ist Karl Max Einhäupl Vorsitzender des Programmbeirates der „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (LOEWE) des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Im Jahr 2015 wurde Karl Max Einhäupl die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität München verliehen. Seit 2019 ist er Mitglied im Verwaltungsrat des Klinikums Stuttgart. Im vergangenen Jahr erhielt er den Verdienstorden des Landes Berlin.

Funktion des Kuratoriums

Das Kuratorium der Freien Universität engagiert sich in der Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Staat und Gesellschaft und stellt unter anderem den Haushaltsplan fest. Weiterhin kümmert es sich um die Einrichtung, Veränderung und Aufhebung von Organisationseinheiten sowie vom Staat zugeordnete Aufgaben. Es ist in beratender Funktion für das Präsidium und die zentralen Gremien tätig, erlässt Gebührensatzungen und wählt ebenso die Kanzlerin/den Kanzler. Das Kuratorium besteht aus zehn Mitgliedern:

  • ein für Hochschulen zuständiges Mitglied des Senats von Berlin
  • fünf Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens
  • vier Mitglieder aus der Gruppe der Professor*innen, der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, der sonstigen Mitarbeiter*innen und der Studierenden der Freien Universität Berlin.

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