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Alexander SchmidtkeKlarheit an der Spitze des Klinikverbunds Südwest

Für Alexander Schmidtke geht es in Böblingen vorzeitig in die Verlängerung: Er bleibt bis 2030 Geschäftsführer des Klinikverbunds Südwest. Die kommunalen Träger sehen den KVSW, der weiter mit vielen Problemen kämpft, auf dem richtigen Weg.

Alexander Schmidtke
KVSW
Alexander Schmidtke steht seit Dezember 2022 an der Spitze des KVSW.

Nicht nur für Böblingens Landrat Roland Bernhard ist er „der richtige Mann in diesen Zeiten“, und deshalb macht der Klinikverbund Südwest (KVSW) mit ihm weiter: Alexander Schmidtke bleibt bis zum Jahr 2030 Geschäftsführer des kommunalen Verbundes, dessen Träger die Landkreise Böblingen und Calw sind. Der Aufsichtsrat habe seinen ursprünglich bis zum 30. November 2027 laufenden Vertrag jetzt vorzeitig verlängert, teilt der KVSW mit.

Wir setzen verstärkt auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.

„Wir haben mit ihm schon wertvolle Schritte unseres Medizinkonzepts 2030 umgesetzt und arbeiten gemeinsam weiter daran, auch die nächsten Meilensteine zu setzen“, sagt Bernhard, der gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender des KVSW ist. Schmidtke sei es gelungen, „den Verbund in einer anspruchsvollen Ausgangssituation zu stabilisieren und gleichzeitig die tiefgreifende Transformation strukturiert und zielgerichtet voranzutreiben“, ergänzt sein Stellvertreter, der Calwer Landrat Helmut Riegger. Damit schaffe er „eine tragfähige Grundlage für die zukünftige Ausrichtung unseres Verbunds“.

Schmidtke war am 1. Dezember 2022 vom Klinikverbund Regiomed in Coburg nach Böblingen gewechselt, um die KVSW-Führung zu übernehmen. Seitdem durchläuft der Verbund, der rund 6000 Mitarbeitende hat, einen umfassenden Wandel. Neben der Medizinkonzeption 2030 sei auch ein Ergebnisverbesserungsprogramm zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage initiiert worden, heißt es in der Mitteilung.

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Letzteres habe bereits zu operativer Ergebnisverbesserung in Höhe von rund 40 Millionen Euro geführt. Gleichzeitig sei das Defizit von mehr als 60 Millionen Euro auf unter 50 Millionen Euro gesunken. Künftig gehe es insbesondere um die Weiterentwicklung von Leistungsstrukturen, die Stärkung spezialisierter Angebote sowie die Verzahnung ambulanter und stationärer Versorgung, so der Verbund.

Er sehe die Vertragsverlängerung als Auftrag, „den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen“, erklärt Schmidtke. Nachdem bereits wichtige strukturelle Fortschritte erzielt seien, „setzen wir nun verstärkt auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, um die Versorgung weiter zu verbessern und unsere Mitarbeitenden zu entlasten“.

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