KI-Plattformen revolutionieren die Verarbeitung von Daten und die Gestaltung klinischer Workflows. Sie drängen das KIS ins Abseits und stellen die Machtfrage: Wer kontrolliert Schnittstellen, Kundenbeziehungen und die IT der Krankenhäuser?
Auch Mediziner erhoffen sich einiges von KI. Damit sie gut funktioniert, braucht sie sehr viele Daten. Die liegen zwar vor, könnten aber besser genutzt werden, sagt nun Prof. Karlhans Endlich von der Unimedizin Greifswald.
Drei KI-Kooperationen für ein KIS: Meierhofer hat sich mit Averbis, Tiplu und Thieme neue Partner ins Boot geholt. Die Stoßrichtung ist klar – M-KIS wird zur Integrationsplattform für klinische KI-Anwendungen.
Ein neues Radarsystem alarmiert Pflegekräfte des Uniklinikums Freiburg, wenn in Patientenzimmern Stürze drohen. Es arbeitet ohne Kamera oder Mikrofon. Künftig sollen auch Körperfunktionen wie Herzschlag oder Zittern erfasst werden.
Generative KI revolutioniert die Radiologie – und schafft zugleich neue Sicherheitslücken. Warum selbst erfahrene Ärzte KI-Fälschungen nicht erkennen und welche Schutzmaßnahmen Kliniken jetzt etablieren müssen, erklären Experten von Charité und Vivantes.
KI als Ergänzung zum KIS: Das Ev. Klinikum Bethel integriert mit Kumi Health eine herstellerneutrale Performance‑Plattform in seine IT‑Architektur. Ohne Systemwechsel sollen Prozesse, Erlöse und Patientenflüsse intelligent gesteuert werden.
Das Universitätsklinikum Leipzig hat erstmals ein eigenes KI-System entwickelt, das die Mediziner bei konkreten Therapieentscheidungen unterstützt. Die Plattform will UKL-Vorstand Dr. Robert Jacob auch anderen Unikliniken zugänglich machen.
Künstliche Intelligenz benötigt enorme Rechenleistung – und immer mehr Energie. Das betrifft auch das Gesundheitswesen, denn der KI‑Einsatz in Kliniken hängt von leistungsfähigen Rechenzentren ab. Bisher wird dieser Zusammenhang kaum thematisiert.
Wiener Bioinformatiker haben ein großes Sprachmodell entwickelt, mit dem Forscher in natürlicher Sprache chatten können. Sie verwenden das KI-System für die Auswertung riesiger Datenmengen aus der Einzelzellforschung.
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Eine Studie zeigt, dass große Sprachmodelle CT-Befunde von Krebspatienten vereinfachen können. Die Betroffenen können die erstellten Texte schneller lesen und besser verstehen als das Original. Der Arzt muss nur noch sicherstellen, dass die Inhalte fehlerfrei sind.
Wie bei medizinischen Fragen setzt Median jetzt auch für seine KI-Strategie auf ein interdisziplinäres Gremium. Das neu etablierte AI Project Board soll Anwendungen systematisch bewerten und priorisieren, sagt CEO Prof. Marc Baenkler.
Ein Blick ins Auge könnte bald mehr verraten als jeder Check-up: Greifswalder Forschende trainieren KI, die aus Netzhautfotos Gesundheitsrisiken erkennt. Dank neuer Datenwege entsteht ein Tool, das Krankheiten früher finden könnte als Ärzte selbst.
Mit Google an der Seite baut DocMorris seine Gesundheitsplattform aus: KI‑gestützte Services, Cloud‑Infrastruktur und ein digitaler Assistent für Patienten sollen das Angebot deutlich weiterentwickeln.
KI hat sich immer mehr zum digitalen Kompass für alle Beteiligten im Gesundheitswesen entwickelt. Damit verschieben sich die Aufgaben und erfordern neue Kompetenzen, Kooperationen und Regeln, meint unser Kolumnist Dr. Peter Gocke.
Das Universitätsklinikum Leipzig hat mit UKL‑GPT eine eigene KI-Plattform gestartet, die knapp 9000 Dokumente durchsucht, Texte erstellt und datenschutzkonform im eigenen Rechenzentrum läuft. Sie soll zur zentralen digitalen Assistenz für alle Berufsgruppen werden.