Das Universitätsklinikum Leipzig hat mit UKL‑GPT eine eigene KI-Plattform gestartet, die knapp 9000 Dokumente durchsucht, Texte erstellt und datenschutzkonform im eigenen Rechenzentrum läuft. Sie soll zur zentralen digitalen Assistenz für alle Berufsgruppen werden.
Trotz erster Fortschritte bleibt der KI-Einsatz in deutschen Kliniken lückenhaft. Eine neue Studie zeigt große Unterschiede in der praktischen Anwendung – und Hürden vor allem beim Datenschutz und der Finanzierung.
Was passiert, wenn kein Radiologe mehr im Haus ist, aber die Diagnostik trotzdem zuverlässig funktionieren muss? Das Agaplesion Elisabethenstift Darmstadt zeigt, wie eine KI-Lösung Frakturen erkennt, Unsicherheiten auffängt und Ärzte souveräner entscheiden lässt.
Alle 28 Asklepios-Kliniken arbeiten nun mit KI in der Radiologie. Der Rollout des Projekts ist abgeschlossen, über 35.000 CT- und Röntgenaufnahmen werden monatlich anaylsiert. Was die Software kann und wo sie eingesetzt wird.
Ministerin Warken treibt die Digitalstrategie voran: ePA-Ausbau, KI-Standards, stabile TI und mehr Rechte für die Gematik. Ambitionierte Ziele, deren Umsetzung von einigen Faktoren abhängt. Ein Gesetzentwurf soll noch im ersten Quartal vorliegen.
Medizinische Risiken, steigende Kosten und strengere Vorgaben machen den Einsatz von Kontrastmitteln immer schwieriger. Neue KI-Ansätze zeigen, wie sich die MRT-Bildqualität steigern und Kontrastmittel deutlich reduzieren lassen – ohne diagnostische Einbußen.
An den Main-Kinzig-Kliniken unterstützt eine KI die Notaufnahme bei der schnellen Diagnostik von Frakturen und Luxationen. Wie das zu mehr Sicherheit für die Patienten führt.
Recare sichert sich 37 Millionen Euro, um seinen neuen KI-Agenten für automatisierte Klinikprozesse auszurollen und das internationale Geschäft auszubauen. Ziel ist eine spürbare Entlastung des Klinikpersonals bei administrativen Aufgaben.
Heidi Health bringt seine KI-Assistentin „Heidi“ in den DACH-Raum. Die Lösung soll Ärzte spürbar vom Dokumentationsaufwand entlasten – für mehr Zeit am Patienten und weniger Bürokratie. Nun eröffnet das Unternehmen ein Büro in Berlin.
Wo fehlen Pflegekräfte wirklich? Mit 500.000 Euro will Schleswig-Holstein KI-gestützte Prognosen ermöglichen – doch bei der Datenlage sind noch Fragen offen. Eventuell kann ein Gesetz diese lösen.
Der Softwareriese SAP und Klinikbetreiber Fresenius arbeiten an einer vernetzten Gesundheitsplattform, die KI und Daten nutzt, um Klinikabläufe zu entlasten. Einen dreistelligen Millionenbetrag wollen die beiden Dax-Konzerne dafür bereitstellen.
An der TH Mannheim bringen KI-Forscher und Robotikexperten einem humanoiden Roboter bei, im Krankenhaus zu unterstützen. Damit dieser von den Menschen akzeptiert wird, muss der Roboter deren Verhalten erkennen können.
Papier war gestern: Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein ist die Pflegedokumentation nahezu vollständig digitalisiert. Wie mobile Visitenwagen, smarte Sensorik und vernetzte Tools das Personal entlasten und was die Uniklinik noch vorhat.
Anke Diehl beobachtet viel Widersprüchliches bei der KI-Nutzung im deutschen Gesundheitswesen. Zwar begeistern die Möglichkeiten, doch bremsen Dateninseln und ein Regulierungsdickicht Anwender aus. Lösungen müssten deren Wünsche viel stärker beachten.
Echtzeit-Prognosen auf Intensivstationen und automatisierte Dokumentation sind nur zwei der Projekte die das neu gegründete KI-Institut an der Charité angehen will. Eine digitale Modellklinik soll als Testumgebung dienen.