Georg Thieme Verlag KGGeorg Thieme Verlag KG
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360 Grad Panoramabild eines Rechenzentrums
360Pano.Eu/stock.adobe.com

Digitale MedizinDer unterschätzte Stromhunger des KI-Booms

Künstliche Intelligenz benötigt enorme Rechenleistung – und immer mehr Energie. Das betrifft auch das Gesundheitswesen, denn der KI‑Einsatz in Kliniken hängt von leistungsfähigen Rechenzentren ab. Bisher wird dieser Zusammenhang kaum thematisiert.

Forschung
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CellwhispererWenn Forscher mit KI über Zellen chatten

Wiener Bioinformatiker haben ein großes Sprachmodell entwickelt, mit dem Forscher in natürlicher Sprache chatten können. Sie verwenden das KI-System für die Auswertung riesiger Datenmengen aus der Einzelzellforschung.

Ärtztlicher Befund
fizkes/stock.adobe.com – Stock Photo. Posed by a model.

VereinfachungKI bringt Licht ins Befunddunkel

Eine Studie zeigt, dass große Sprachmodelle CT-Befunde von Krebspatienten vereinfachen können. Die Betroffenen können die erstellten Texte schneller lesen und besser verstehen als das Original. Der Arzt muss nur noch sicherstellen, dass die Inhalte fehlerfrei sind.

Prof. Marc Baenkler
Median Kliniken

AI Project BoardMedian gibt sich ein neues KI-Gewissen

Wie bei medizinischen Fragen setzt Median jetzt auch für seine KI-Strategie auf ein interdisziplinäres Gremium. Das neu etablierte AI Project Board soll Anwendungen systematisch bewerten und priorisieren, sagt CEO Prof. Marc Baenkler.

Dr. Peter Gocke
Scott MacDonald

Deep Dive DigitalKI sitzt längst mit am Tisch

KI hat sich immer mehr zum digitalen Kompass für alle Beteiligten im Gesundheitswesen entwickelt. Damit verschieben sich die Aufgaben und erfordern neue Kompetenzen, Kooperationen und Regeln, meint unser Kolumnist Dr. Peter Gocke.

Das Wort "Data" steht in einer Wolke. Ringsherum schweben kleinere Icons, z.B. eine Spritze, eine Sprechblase, ein Klemmbrett und ein Internetbrowser. Im Hintergrund ist eine Person in Arztkittel mit einem Stethoskop um den Hals zu sehen.
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DokumentensteuerungInterne KI-Plattform – UKL führt UKL‑GPT ein

Das Universitätsklinikum Leipzig hat mit UKL‑GPT eine eigene KI-Plattform gestartet, die knapp 9000 Dokumente durchsucht, Texte erstellt und datenschutzkonform im eigenen Rechenzentrum läuft. Sie soll zur zentralen digitalen Assistenz für alle Berufsgruppen werden.

MRT-Bild des Gehirns eines an Demenz erkrankten Patienten
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Geringere DosisKontrastmittel im Fokus – KI schafft neue Optionen

Medizinische Risiken, steigende Kosten und strengere Vorgaben machen den Einsatz von Kontrastmitteln immer schwieriger. Neue KI-Ansätze zeigen, wie sich die MRT-Bildqualität steigern und Kontrastmittel deutlich reduzieren lassen – ohne diagnostische Einbußen.