KI als Ergänzung zum KIS: Das Ev. Klinikum Bethel integriert mit Kumi Health eine herstellerneutrale Performance‑Plattform in seine IT‑Architektur. Ohne Systemwechsel sollen Prozesse, Erlöse und Patientenflüsse intelligent gesteuert werden.
Das Universitätsklinikum Leipzig hat erstmals ein eigenes KI-System entwickelt, das die Mediziner bei konkreten Therapieentscheidungen unterstützt. Die Plattform will UKL-Vorstand Dr. Robert Jacob auch anderen Unikliniken zugänglich machen.
Künstliche Intelligenz benötigt enorme Rechenleistung – und immer mehr Energie. Das betrifft auch das Gesundheitswesen, denn der KI‑Einsatz in Kliniken hängt von leistungsfähigen Rechenzentren ab. Bisher wird dieser Zusammenhang kaum thematisiert.
Wiener Bioinformatiker haben ein großes Sprachmodell entwickelt, mit dem Forscher in natürlicher Sprache chatten können. Sie verwenden das KI-System für die Auswertung riesiger Datenmengen aus der Einzelzellforschung.
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Eine Studie zeigt, dass große Sprachmodelle CT-Befunde von Krebspatienten vereinfachen können. Die Betroffenen können die erstellten Texte schneller lesen und besser verstehen als das Original. Der Arzt muss nur noch sicherstellen, dass die Inhalte fehlerfrei sind.
Wie bei medizinischen Fragen setzt Median jetzt auch für seine KI-Strategie auf ein interdisziplinäres Gremium. Das neu etablierte AI Project Board soll Anwendungen systematisch bewerten und priorisieren, sagt CEO Prof. Marc Baenkler.
Ein Blick ins Auge könnte bald mehr verraten als jeder Check-up: Greifswalder Forschende trainieren KI, die aus Netzhautfotos Gesundheitsrisiken erkennt. Dank neuer Datenwege entsteht ein Tool, das Krankheiten früher finden könnte als Ärzte selbst.
Mit Google an der Seite baut DocMorris seine Gesundheitsplattform aus: KI‑gestützte Services, Cloud‑Infrastruktur und ein digitaler Assistent für Patienten sollen das Angebot deutlich weiterentwickeln.
KI hat sich immer mehr zum digitalen Kompass für alle Beteiligten im Gesundheitswesen entwickelt. Damit verschieben sich die Aufgaben und erfordern neue Kompetenzen, Kooperationen und Regeln, meint unser Kolumnist Dr. Peter Gocke.
Das Universitätsklinikum Leipzig hat mit UKL‑GPT eine eigene KI-Plattform gestartet, die knapp 9000 Dokumente durchsucht, Texte erstellt und datenschutzkonform im eigenen Rechenzentrum läuft. Sie soll zur zentralen digitalen Assistenz für alle Berufsgruppen werden.
Trotz erster Fortschritte bleibt der KI-Einsatz in deutschen Kliniken lückenhaft. Eine neue Studie zeigt große Unterschiede in der praktischen Anwendung – und Hürden vor allem beim Datenschutz und der Finanzierung.
Was passiert, wenn kein Radiologe mehr im Haus ist, aber die Diagnostik trotzdem zuverlässig funktionieren muss? Das Agaplesion Elisabethenstift Darmstadt zeigt, wie eine KI-Lösung Frakturen erkennt, Unsicherheiten auffängt und Ärzte souveräner entscheiden lässt.
Alle 28 Asklepios-Kliniken arbeiten nun mit KI in der Radiologie. Der Rollout des Projekts ist abgeschlossen, über 35.000 CT- und Röntgenaufnahmen werden monatlich anaylsiert. Was die Software kann und wo sie eingesetzt wird.
Ministerin Warken treibt die Digitalstrategie voran: ePA-Ausbau, KI-Standards, stabile TI und mehr Rechte für die Gematik. Ambitionierte Ziele, deren Umsetzung von einigen Faktoren abhängt. Ein Gesetzentwurf soll noch im ersten Quartal vorliegen.
Medizinische Risiken, steigende Kosten und strengere Vorgaben machen den Einsatz von Kontrastmitteln immer schwieriger. Neue KI-Ansätze zeigen, wie sich die MRT-Bildqualität steigern und Kontrastmittel deutlich reduzieren lassen – ohne diagnostische Einbußen.
An den Main-Kinzig-Kliniken unterstützt eine KI die Notaufnahme bei der schnellen Diagnostik von Frakturen und Luxationen. Wie das zu mehr Sicherheit für die Patienten führt.
Recare sichert sich 37 Millionen Euro, um seinen neuen KI-Agenten für automatisierte Klinikprozesse auszurollen und das internationale Geschäft auszubauen. Ziel ist eine spürbare Entlastung des Klinikpersonals bei administrativen Aufgaben.