Wo fehlen Pflegekräfte wirklich? Mit 500.000 Euro will Schleswig-Holstein KI-gestützte Prognosen ermöglichen – doch bei der Datenlage sind noch Fragen offen. Eventuell kann ein Gesetz diese lösen.
Der Softwareriese SAP und Klinikbetreiber Fresenius arbeiten an einer vernetzten Gesundheitsplattform, die KI und Daten nutzt, um Klinikabläufe zu entlasten. Einen dreistelligen Millionenbetrag wollen die beiden Dax-Konzerne dafür bereitstellen.
An der TH Mannheim bringen KI-Forscher und Robotikexperten einem humanoiden Roboter bei, im Krankenhaus zu unterstützen. Damit dieser von den Menschen akzeptiert wird, muss der Roboter deren Verhalten erkennen können.
Papier war gestern: Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein ist die Pflegedokumentation nahezu vollständig digitalisiert. Wie mobile Visitenwagen, smarte Sensorik und vernetzte Tools das Personal entlasten und was die Uniklinik noch vorhat.
Anke Diehl beobachtet viel Widersprüchliches bei der KI-Nutzung im deutschen Gesundheitswesen. Zwar begeistern die Möglichkeiten, doch bremsen Dateninseln und ein Regulierungsdickicht Anwender aus. Lösungen müssten deren Wünsche viel stärker beachten.
Echtzeit-Prognosen auf Intensivstationen und automatisierte Dokumentation sind nur zwei der Projekte die das neu gegründete KI-Institut an der Charité angehen will. Eine digitale Modellklinik soll als Testumgebung dienen.
Die beiden Unternehmen Qumea und Casuu gewinnen den „i-care-Award“ auf dem Deutschen Pflegetag. Ausgezeichnet wurden ein KI-System zur Sturzprävention und eine Plattform für das Sprachtraining internationaler Pflegekräfte.
Georg Kaissis ist neuer Professor für Digital Health am Hasso-Plattner-Institut. Der Radiologe ist von Google ans HPI gewechselt und will KI-Systeme entwickeln, „die grundlegend vertrauenswürdig und menschenzentriert sind“.
In der Notaufnahme des Agaplesion Elisabethenstift in Darmstadt werden Dr. Sabine Geck und ihr Team neuerdings von KI unterstützt – etwa beim Erkennen von Frakturen. Das Feedback sei „durchweg positiv“ – und vor allem eine Gruppe profitiere.
Agaplesion bringt KI-Innovation ins Gesundheitswesen: Beim ersten „AGAthon“ entwickeln Expertinnen und Experten in 21 Stunden smarte Lösungen für reale Klinikprozesse – mit echten Daten und Preisgeld.
Microsoft hat die Pilotphase seiner KI-Lösung Dragon Copilot in fünf deutschen Kliniken erfolgreich abgeschlossen. Der KI-Asssistent soll Ärzten dabei helfen, den Dokumentationsaufwand für Patientengespräche erheblich zu verringern.
Zum 1. Oktober nahm das Institut für Künstliche Intelligenz am LMU Klinikum seine Arbeit auf. Unter der Leitung von Prof. Björn Eskofier bündelt es künftig alle KI-Aktivitäten und soll für eine größere Schlagkraft sorgen.
KI-Agenten eröffnen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in der digitalen Medizin und sparen viel Zeit, etwa bei der Dokumentation oder der Entwicklung von Gesundheitsapps. kma warf einen Blick in die Entwicklungsabteilung der Telekom.
In Jena entsteht ein neues Gebäude für Gesundheitsforschung. Bund und Land investieren dafür 29 Millionen Euro. Wie Forschende dort mit Licht und KI neue Verfahren zur Früherkennung und Therapie von Krankheiten entwickeln.
Der EHDS soll Europas Gesundheitsdaten bündeln – doch während Brüssel noch plant, nutzen Patienten längst KI-Dienste. Big Tech schafft Fakten, Europa droht erneut digital abgehängt zu werden. Ein Kommentar von Philipp Köbe.