Medizinische Risiken, steigende Kosten und strengere Vorgaben machen den Einsatz von Kontrastmitteln immer schwieriger. Neue KI-Ansätze zeigen, wie sich die MRT-Bildqualität steigern und Kontrastmittel deutlich reduzieren lassen – ohne diagnostische Einbußen.
Künstliche Intelligenz stand im Fokus des vergangenen Jahrestreffens der nordamerikanischen Röntgengesellschaft (RSNA). Über was die Spezialisten gesprochen haben und welches Potenzial sie in der KI für die Zukunft sehen.
Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein nutzt künftig eine Cloud-Lösung und setzt dabei auf die T-Systems Sovereign Cloud powered by Google Cloud. Für UKSH-Chef Prof. Jens Scholz ist die Entscheidung ein Meilenstein.
Um dem Fachkräftemangel bei Ärzten zu begegnen, setzt Bayern auch auf Mediziner aus dem Ausland. Bei der Anerkennung der Ausbildung soll in Zukunft Künstliche Intelligenz helfen. Ein Pilotprojekt dazu ist jetzt gestartet.
Künstliche Intelligenz ist schon lange da und hat doch erst jetzt die breite Masse erreicht. In der neuen Folge des Podcasts HealthCareBrain verraten Lennard Eltzholz und Laura Wamprecht, welche KI sie nutzen und wo sie noch Bedenken haben.
Im Forschungsprojekt „Smart and Silent ICU“ wird der klinische Nutzen interoperabel vernetzter Medizintechnik und der Anbindung von KI-Modulen untersucht. Im Fokus steht dabei die Intensivstation. Mit dabei ist auch MedTech-Hersteller Dräger.
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen in Berlin für Krebsforschung und Krebstherapie nimmt Fahrt auf. Ab 2024 fließen bis zu 14,5 Millionen Euro jährlich. Ein Meilenstein für die Etablierung neuartiger Behandlungsmethoden.
Wissenschaftler aus Niedersachsen entwickeln KI-Anwendungen zukünftig gemeinsam. Daten verknüpft mit KI sollen Vorsorge, Diagnostik und Therapie bei Patienten verbessern. Die Unimedizin Göttingen setzt vor allem auf die klinische Anwendung.
Der Berliner Klinikkonzern Vivantes hat im Sommer eine KI-Initiative gestartet. Die Tools unterstützen Ärzte dabei, Frakturen, Lungenembolien und Hirnblutungen zu diagnostizieren. Perspektivisch soll künstliche Intelligenz noch mehr genutzt werden.
Was braucht es, damit aus der ePA ein digitaler Zwilling des Patienten wird? kma hat mit Dr. Michael von Wagner, CMIO am Uniklinikum Frankfurt, über die Chancen und Herausforderungen gesprochen. Und über die Vorteile – vor allem für Kliniken.
Mit dem Apollo-Datenbankprojekt sollen das Verständnis von Nierenerkrankungen und die Dialysetherapien verbessert werden. Die Datenbank enthält die Daten von mehr als 540000 Patienten.
Der Job von Pflegekräften ist hart, es gibt zu wenig Personal für zu viele kranke und pflegebedürftige Menschen. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz erleichtern inzwischen zwar ihre Arbeit. Noch ist aber nicht alles Gold, was glänzt.
Ultraschalluntersuchungen können dank Künstlicher Intelligenz noch leistungsstärker sein. Weniger schonende Bildgebungsverfahren könnten dadurch ergänzt oder sogar abgelöst werden. Einsatzgebiete gibt es bereits im Bereich der Mammasonographie.
Eine von der TU Wien entwickelte künstliche Intelligenz kann bei Blutvergiftung passende Behandlungsschritte vorschlagen. Der Algorithmus hat auf Basis von 10 000 Patientendaten gelernt – und übertrifft mit seinen Berechnungen bereits den Menschen.
Zwischen Potenzial und potenzieller Gefahr: Ärzteschaft und Bundesgesundheitsminister Lauterbach sind sich einig, dass KI auch in der Medizin an Bedeutung gewinnen wird. Was jedoch fehle, seien klare Leitlinien zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dieser Technologie.
Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen hinkt Deutschland hinterher. Der Datenpool aus der ePA könnte mithilfe Künstlicher Intelligenz jedoch für Fortschritte sorgen, meint Karl Lauterbach – und zieht den Vergleich zu Dating-Apps.