
Mehr IT- und KI-Sicherheit in der Gesundheitsversorgung, das will der neue Arbeitskreis „Digitale Sicherheit in der Gesundheitsversorgung“ der Gesellschaft für Informatik (GI) erreichen. Er will vereint gegen Cyberangriffe vorgehen und als Plattform für den praxisnahen Austausch zwischen Akteuren und Interessengruppen aus Industrie und Forschung fungieren. Ebenso sei die EU-weite Vernetzung mit führenden internationalen Instituten vorgesehen, heißt es von der GI.
Zu seinen Gründungsmitgliedern zählen Prof. Patrizia Heinl (Technische Hochschule Ingolstadt), Prof. Dr. Andrius Patapovas (Technische Hochschule Nürnberg) und Prof. Dr. Michael Pilgermann (Technische Hochschule Brandenburg).
Angesichts des immer höheren Digitalisierungsgrades werden Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen zunehmend Opfer von Cyberangriffen. Zuetzt waren u.a. die Bezirkskliniken Mittelfranken und das Krankenhaus Lindenbrunn betroffen. Ergo müssen neue IT-Sicherheitsanforderungen her. Der GI-Arbeitskreis will diesbezüglich zu einem Informationsaustausch anregen und dadurch die IT- und KI-Sicherheit in der Gesundheitsversorgung stärken. Cyberangriffe sollen frühzeitig erkannt werden, um zeitnah passende Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.
Eine eigene Plattform und (Online-)Meetings sollen hierbei Gelegenheit für den regelmäßigen Austausch bieten. Ebenso sind Workshops und wissenschaftliche Kolloquien in Planung; ein Überblick zu relevanten Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Beispielen wird folgen.
Die Jahresarbeitsplanung für 2024 erfolgt im Rahmen eines Online-Treffens am 19. April ab 14 Uhr. Interessierte können sich hier zumMeeting anmelden.









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