Hochspezialisierte KI-Anwendungen blieben bislang Nischenprodukte. Unser Kolumnist Gottfried Ludewig schildert, wie sich durch generative KI der Fokus verschiebt. Weg von der Präzisionsdiagnostik und hin zu Anwendungen, die KI produktiver und profitabler machen.
Schwerwiegende Komplikationen und enorme Kosten sind die Folgen, wenn OP-Material im Patienten bleibt. Die Westsächsische Hochschule Zwickau entwickelt eine neue Zählkontrolle, um das zu vermeiden. Die Macher sehen enormes Einsparpotenzial.
Ein KI-gesteuerter Roboter hat erstmals autonom eine Gallenblasen-OP bei einem toten Schwein durchgeführt – mit 100 Prozent Genauigkeit. Forschende der Johns Hopkins University sprechen von einem Meilenstein für die Chirurgie der Zukunft.
Die enorm wachsende KI-Nutzung stellt Kliniklenker vor immer neue Fragen. Welche Risiken gibt es? Wo mischt KI überhaupt mit? Zudem setzt die EU verbindliche Maßstäbe. Ohne eine Strategie geht es nicht mehr, mahnt Gastautor Dr. Ilias Tsimpoulis.
Geht es nach Charité und BMW, findet Prävention künftig zum Teil unterwegs statt. In einer Studie testen sie ein Diagnose-Auto, das bei den Fahrenden umfangreiche Gesundheitschecks durchführt – und im Notfall vorbeugend eingreift.
Agaplesion reagiert mit einem neuen Zentralen Dienst auf die wachsende Rolle von KI. Doktorand Fabian Lechner leitet ihn. Es gehe um die „vollumfängliche Integration von KI-Systemen“ in Prozesse und Infrastruktur, so der Konzern.
Ende 2024 hat sich die Spitze des Dresdner Uniklinikums neu formiert: Janko Haft verantwortet dabei zum zweiten Mal den kaufmännischen Vorstand. Im Interview mit kma gibt er Einblicke zur wirtschaftlichen Lage des UKD und der Umsetzung der Krankenhausreform in Sachsen.
Forschende der Berliner Charité haben ein KI-Modell entworfen, das mit sehr großer Genauigkeit Tumorarten erkennt. So kann manchen Patienten eine riskante Operation erspart werden.
Prime heißt das neue Projekt des Klinikums Chemnitz. Mit künstlicher Intelligenz sollen personalisierte Therapieempfehlungen für Tumorpatienten entstehen – sicher, datengeschützt und medizinisch fundiert.
Dr. Iris Hauth und Prof. Jens Scholz leiten das „Forum Medizin und Innovationen“ auf dem Hauptstadtkongress 2025. kma sprach mit beiden über die Krankenhausreform, den Arztberuf von morgen und Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen.
Für 25 Klinikstandorte setzt Asklepios künftig eine zentrale KI-Plattform in der Radiologie ein. Sie soll in Echtzeit CT- und Röntgenaufnahmen analysieren und Verdachtsfälle markieren. CEO Marco Walker erklärt die zentralen Ziele des Projekts.
Der ehemalige Bundesgesundheitsminister machte keinen Hehl daraus, dass er gern als Minister weiterarbeiten wollte. Dieser Wunsch erfüllte sich nicht. Dafür zieht es Prof. Karl Lauterbach jetzt in die Forschung, unter anderem ins Weltall.
In Venedig entsteht derzeit mit dem Mare Technopark ein wegweisendes Forschungszentrum für digitale Gesundheitstechnologien. Bei dem von Compugroup-Gründer Frank Gotthardt initiierten Projekt sollen künftig bis zu 1000 Forschende KI-Lösungen entwickeln.
Künstliche Intelligenz, digitale Patientenakten und smarte Gesundheitslösungen zum Anfassen: Der Bosch Health Campus zeigt, wie die digitale Medizin von morgen aussieht – mitten in Stuttgart und offen für alle Interessenten.
Als erste Klinik in Deutschland testet die Charité einen neuen KI-Assistenten von Microsoft zur Dokumentation der Arzt-Patienten-Gespräche. Das Feedback nutzt der Hersteller für die Produktoptimierung.