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FührungswechselSven Hendel führt künftig die Pleißental-Klinik Werdau

Ab Februar übernimmt Sven Hendel die Geschäftsleitung der Pleißental-Klinik Werdau. Er soll den bereits eingeschlagenen Sanierungs- und Stabilisierungskurs im neuen kommunalen Klinikverbund des Landkreises Zwickau fortführen.

Sven Hendel neuer Geschäftsführer Pleißental-Klinik Werdau
Torree Hahn/Landkreis Zwickau
Sven Hendel (in der Mitte), neuer Geschäftsführer der Pleißental-Klinik, mit der Stellvertreterin des Landrates, Angelika Hölzel, und dem Chef des Klinikverbundes, Christian Wagner.

Nach öffentlicher Ausschreibung haben die Gesellschafter der Pleißental-Klinik Werdau Sven Hendel als neuen Geschäftsführer berufen. Der Klinikmanager und Betriebswirt wechselt zum 1. Februar vom Sana Klinikum Coburg, wo er seit April 2023 als Klinikdirektor tätig war. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Sven Hendel einen in Krankenhausangelegenheiten Erfahrenen gewinnen konnten, der den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen soll“, erklärt Landrat Carsten Michaelis.

Hendel folgt auf Uwe Hantzsch, der seit Sommer 2018 die Geschäftsführung der Pleißental-Klinik leitet. Hendel verfüge über langjährige Erfahrung auf Führungsebene von Krankenhäusern, betriebswirtschaftliche Expertise sowie fundierte Kenntnisse der gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Sachsen, heißt es in einer Mitteilung. Zudem sei er mit der Region und den relevanten Akteuren vertraut.

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Teil des neuen Klinikverbunds

Ende 2025 hatte der Landkreis Zwickau beschlossen einen kommunalen Klinik- und Pflegeverbund zu gründen. Die drei Einrichtungen Pleißental-Klinik Werdau, Rudolf Virchow Klinikum Glauchau sowie die Heimbetriebsgesellschaft Kirchberg werden seit kurzem im Verbund geführt. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch das Heinrich-Braun-Klinikum in Zwickau dem Verbund beitreten.

Bereits eingeleitete Sanierungs- und Stabiliserungsmaßnahmen im Haus könnten nahtlos nach dem Geschäftsführerwechsel weiter geführt werden. 

Sanierung, Stabilisierung, Verbund und Neustart – dieser rote Faden wird nun mit klarer Führung fortgeschrieben.

„Unser oberstes Ziel bleibt, die Pleißental-Klinik im Verbund dauerhaft als Standort der Gesundheitsversorgung zu erhalten. Es geht um Stabilität für die Klinik, Sicherheit für die Beschäftigten und eine verlässliche medizinische Versorgung für die Menschen in der Region“, so der Landrat weiter. „Sanierung, Stabilisierung, Verbund und Neustart – dieser rote Faden wird nun mit klarer Führung fortgeschrieben.“

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