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Medizin-StrategieDoppelrolle für Knaebel im Klinikverbund Heidelberg-Mannheim

Zusätzlich zu seinem Posten als Vorstandschef des Verbunds der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim übernimmt Prof. Hanns-Peter Knaebel zum 1. Juni den Vorstand Medizin. Die medizinische Strategieentwicklung soll somit zentral gesteuert werden. 

Prof. Hanns-Peter Knaebel
Universitätsklinikum Heidelberg
„Die Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim sind gemeinsam hervorragend in den Verbund gestartet“, sagt Vorstandschef und Vorstand Medizin, des Uniklinikverbunds Heidelberg-Mannheim.

Der Vorstandsvorsitzende des Uniklinik-Verbunds Heidelberg-Mannheim, Prof. Hanns-Peter Knaebel, ist zusätzlich zum 1. Juni zum Vorstand Medizin berufen worden. Der Verbund war zum 1. Januar gestartet. 

„Ich freue mich sehr, dass Herr Professor Knaebel im Sinne einer übergeordneten strategischen Steuerung diese zentrale Position zusätzlich übernimmt und die dynamische Phase der medizinischen Strategieentwicklung im Verbund verantwortet“, sagt der Vorsitzende des Aufsichtsrats Clemens Benz. Er werde weiterhin unterstützt von den Stellvertretern Prof. Markus Weigand (Campus Heidelberg) und Prof. Maurice Michel (Campus Mannheim). 

Nachfolger für Prof. Jürgen Debus

Die Position des Medizinvorstands hatte zuvor Prof. Jürgen Debus inne. Der Aufsichtsrat würdigte dessen Rolle beim Aufbau des Verbunds ausdrücklich: Debus habe „in turbulenten Zeiten“ die Führung des UKHD übernommen, den Klinikverbund maßgeblich mit auf den Weg gebracht und in der Anlaufphase als Medizinvorstand geprägt. Künftig soll er das Gremium weiterhin beratend in strategischen Fragen unterstützen.

Wir spüren eine echte Aufbruchstimmung, die Offenheit und den Willen, eine Einrichtung internationaler Spitzenmedizin zu schaffen.

Knaebel selbst sieht den Verbund auf einem guten Weg: „Die Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim sind gemeinsam hervorragend in den Verbund gestartet. Wir spüren eine echte Aufbruchstimmung, die Offenheit und den Willen, eine Einrichtung internationaler Spitzenmedizin zu schaffen.“ 

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Entscheidend sei dabei ein stabiles und eingespieltes Führungsteam. Die Bündelung der medizinischen Verantwortung bewertet er als konsequenten Schritt: „Die medizinische Strategieentwicklung ist der Kern unserer zukünftigen Versorgung.“

Neben Knaebel gehören dem Verbundvorstand Yvonne Dintelmann (Personal und Pflege), Stephan Schulz Gohritz (Finanzen) sowie Prof. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg, an. Offengeblieben ist aktuell noch die Funktion des Vorstands Operatives Geschäft, die derzeit ebenfalls von Knaebel verantwortet wird. Ein Besetzungsverfahren wurde laut Aufsichtsrat bereits eingeleitet.

90 Fachkliniken gehören zum Verbund

Mit dem Verbund entstehe eines der größten Universitätsklinika in Europa, heißt es von Seiten der beiden Einrichtungen. 90 spezialisierte Fachkliniken mit rund 4000 Betten versorgen pro Jahr mehr als 130.000 Patientinnen und Patienten stationär und knapp 1,5 Millionen Menschen ambulant. Mit mehr als 20.000 Mitarbeitenden ist der Verbund einer der größten Arbeitgeber der Region.

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