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EKFZ für Digitale GesundheitTU Dresden vergibt Professur für klinische KI

Prof. Dr. Jakob Nikolas Kather besetzt zum 1. Juni 2022 die neue Professur für „Clinical Artificial Intelligence“ am EKFZ für Digitale Gesundheit der Technischen Universität Dresden.

Prof. Dr. Jakob Kather
Privat
Prof. Dr. Jakob Nikolas Kather besetzt ab 1. Juni 2022 die neue Else Kröner Professur für „Clinical Artificial Intelligence“ am EKFZ für Digitale Gesundheit der Technischen Universität Dresden.

Der Internist und Wissenschaftler Prof. Dr. Jakob Nikolas Kather besetzt ab 1. Juni 2022 die neue Else Kröner Professur für „Clinical Artificial Intelligence“ am EKFZ für Digitale Gesundheit der Technischen Universität Dresden. Damit verstärken er und sein Team an der Hochschulmedizin Dresden die Forschung zu Künstlicher Intelligenz (KI) in der klinischen Praxis. Um den direkten Bezug zum ärztlichen Alltag sicherzustellen, wird Prof. Kather in der Medizinischen Klinik I am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden tätig sein und versorgt dort Patientinnen und Patienten.

Mit der neuen Professur wird eines der Hauptanliegen des EKFZ für Digitale Gesundheit umgesetzt – die über die medizinischen Disziplinen hinausgehende Forschung sowie die Zusammenarbeit im Versorgungsalltag: Ärztinnen sowie Ärzte lernen Programmieren und Forschende aus Informatik oder technischen Fächern lernen im Gegenzug, relevante Probleme in der Klinik zu identifizieren und zu lösen.

Neue KI-Methoden um Diagnose- und Behandlungsansätze zu verbessern

Kathers Forschung konzentriert sich auf die Anwendung von Künstlicher Intelligenz bei Krebs in der klinischen Praxis. Mit seiner Forschungsgruppe Computational Oncology schlägt schlägt er eine Brücke zwischen verschiedenen Fachrichtungen. Ärztinnen und Ärzte erlernen das Programmieren, während Forschende mit informatischem oder technischem Hintergrund lernen, relevante Probleme in der Klinik zu identifizieren und zu lösen.

Konkret geht es darum, das Auswerten und Interpretieren komplexer Bilddaten weiterzuentwickeln und damit Diagnose- und Behandlungsansätze zu verbessern, beispielsweise bei Tumorerkrankungen wie Darmkrebs oder Magenkrebs, aber auch bei entzündlichen Erkrankungen oder in der Transplantationsmedizin.

Prof. Dr. Jakob Nikolas Kather ist Facharzt für Innere Medizin und interdisziplinärer Wissenschaftler, mit zwei universitären Abschlüssen in Medizin und in Medical Physics (MSc). Seit 2018 ist er an der Uniklinik Aachen tätig und seit 2021 an der RWTH Aachen Juniorprofessor. Dort leitet er die Forschungsgruppe „Computational Oncology“, die KI-Methoden für den Einsatz in der Klinik entwickelt. Für seine Forschungsleistungen wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2021 mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Zudem fördert die Deutsche Krebshilfe seine Forschungsarbeit.

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