Georg Thieme Verlag KG

Serie5 Fragen an Alexander Faupel

Seit Juli 2021 ist Alexander Faupel Consultant bei WMC Healthcare. Er möchte seinen Beruf in 20 Jahren hauptsächlich digital ausüben und schaut gespannt auf die Entwicklung KI-gestützer Systeme. Ob die auch guten Espresso machen können?

Alexander Faupel
WMC Healthcare/Composed by Thieme

Alexander Faupel, Consultant bei WMC Healthcare.

Was macht Ihren Beruf zu Ihrer Berufung?

Die Leidenschaft, Herausforderungen mit Freude anzunehmen, die Vielfalt unserer Klienten aus den verschiedensten Bereichen des Gesundheitssektors, die Möglichkeit zur Entwicklung und Umsetzung praxisnaher, individueller und nachhaltiger Lösungen gemeinsam in einem dynamischen und engagierten Team – das ist es, was mich antreibt

Wann und wie wurde Ihr Interesse an der Gesundheitsbranche geweckt?

Während meines Studiums bot sich mir die Gelegenheit, einen Einblick in das Entlass- und Belegungsmanagements eines Krankenhauses der Grund und Regelversorgung erhalten zu dürfen. Dadurch konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln, die meinen weiteren Studienschwerpunkt nachhaltig beeinflusst haben. Vielleicht war ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ich hatte stets Menschen an meiner Seite, die mich sowohl gefordert als auch gefördert haben. Und so hat sich mein Weg entwickelt.

Was muss sich in der Gesundheitsbranche ändern und warum?

Zukunft braucht Verlässlichkeit. Die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen und zukunftsweisenden Versorgung, der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere im europäischen Vergleich, oder die Lösung gegenwärtiger und zukünftiger Herausforderungen, etwa im Zusammenhang des demographischen Wandels oder des Fachkräftemangels, erfordern nicht nur eine verlässliche Finanzierung, sondern insbesondere den gezielten und flächendeckenden Ausbau digitaler Dienstleistungen, Anwendungen und Infrastruktur. Die erfolgreiche Umsetzung eines solchen Transformationsprozesses kann nur dann gelingen, wenn die richtigen Fragestellungen, Stakeholder und Potenziale passgenau identifiziert, analysiert und anschließend strategisch gelöst werden.

Wie stellen Sie sich Ihren Beruf in 20 Jahren vor?

Noch dynamischer und vernetzter als heute. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen wird sicherlich mit neuen agilen Formen der Versorgung, aber auch veränderten Organisations- und Unternehmensstrukturen einhergehen. Die Zusammenarbeit mit Klienten oder auch dem eigenen Team wird vollständig digital stattfinden können. Spannend wird sicherlich die Entwicklung und der Einsatz KI-gestützter Systeme zur Automatisierung oder auch die Entwicklung von Spracheingaben und Sprachbefehlen. Hier sehe ich große Potenziale. Leidenschaft, Freude an Herausforderungen und Neugier. Die möchte ich mir erhalten.

Was darf für einen erfolgreichen Tag nicht fehlen?

Ein guter Espresso.

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