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Faktoren für Top-Gehälter

Arbeitgeberwechsel beeinflussen das Gehalt positiv

Wie fällt das Gehalt Ihrer Kollegen im Vergleich zu Ihrem Verdienst aus? Das Lohntransparenzgesetz, das vor wenigen Tagen vollständig in Kraft getreten ist, kann Angestellten ab sofort Antworten auf Fragen wie diese geben.

Verhandlung

Fotolia (Image-Source)

Besonders bei der Verhandlung des Erstgehalts spielt die Qualifikation eine wichtige Rolle.

Mit dem Gesetz reagiert die Politik auf die teils deutlichen Gehaltsunterschiede, die es zwischen Beschäftigten gibt - obwohl sie in der gleichen Position sind. Doch was sind eigentlich die Gründe für unterschiedliche Bezahlungen? Die Online-Jobplattform StepStone hat die fünf wichtigsten Faktoren zusammengefasst, von denen das Gehalt abhängt.

Arbeitgeberwechsel

Die Ergebnisse der StepStone-Umfrage zeigen: Arbeitgeberwechsel bringen ein spürbares Plus auf dem Konto. Das Gehalt steigt nach dem ersten Wechsel im Schnitt um 8 Prozent, beim zweiten Wechsel nochmal um 7 Prozent.

Branche

Dieselben Positionen werden in Unternehmen verschiedener Branchen unterschiedlich vergütet. Wie der StepStone Gehaltsreport 2017 bestätigt, liegen beispielsweise die Gehälter in der Chemie- oder der Pharmabranche rund 19 Prozent über dem Branchendurchschnitt, während qualifizierte Mitarbeiter in den Bereichen Öffentlicher Dienst oder Personaldienstleistungen rund 17 Prozent weniger als der Durchschnitt verdienen.

Region

Auch der Standortfaktor spielt bei der Gehaltsfrage eine große Rolle. Hessen, Bayern und Baden-Württemberg bleiben die Bundesländer mit den höchsten Gehältern (>61.000 Euro). Am anderen Ende finden sich die östlichen Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. In diesen Regionen liegt der Lohnspiegel rund 23 Prozent unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Unternehmensgröße

Die Faustregel lautet: Je größer das Unternehmen, desto höher die Gehälter. In Unternehmen mit über 1000 Mitarbeitern verdienen Fachkräfte rund 33 Prozent mehr im Vergleich zu kleinen Unternehmen (< 500 Mitarbeiter).

Qualifikation

Schon mit der Wahl des Studienfachs beeinflussen Sie Ihr zukünftiges Gehalt entscheidend. Mit den höchsten Gehältern können Absolventen von Medizin- und Rechtstudiengängen rechnen. Auch die Mühen einer Promotion zahlen sich aus: Promovierte Fachkräfte verdienen rund 26 Prozent mehr als der Durchschnitt. Grundsätzlich verdienen Akademiker rund 37 Prozent mehr im Vergleich zu Fach- und Führungskräften ohne akademischen Abschluss. Dabei gilt allerdings: Akademische Leistungen sind vor allem bei der Verhandlung des Einstiegsgehaltes von großer Bedeutung. Mit wachsender Berufserfahrung zählt die berufliche Leistung mehr.

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