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NachhaltigkeitsstrategieBarmer strebt Klimaneutralität bis 2030 an

Die Barmer Ersatzkasse will bis zum Jahr 2030 klimaneutral werden. Das ist ein Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie, die auch die energetische Sanierung eigener Gebäude sowie eine Dienstreisen-Reduzierung vorsieht.

Barmer Hauptverwaltung in Wuppertal
Barmer

Barmer Hauptverwaltung in Wuppertal

Die Barmer will bis zum Jahr 2030 klimaneutral werden, so sieht es die Nachhaltigkeitsstrategie der Krankenkasse vor. „Klima, Umwelt und Gesundheit hängen untrennbar zusammen“, sagt Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer. Natürliche Ressourcen müssten daher wirksam geschont werden.

Nach der bundesweiten Umstellung auf Ökostrom im vergangenen Jahr werde bis Ende 2021 die Klima-Bilanz des Versicherers durch einen externen Beratungs-Dienstleister systematisch erfasst. Auf dieser Basis würden Treibhausgas-Emissionen aus Heizung, Stromerzeugung, Kfz-Nutzung und externen Dienstleistungen schrittweise klimaneutral gestaltet. Zu den konkreten Schritten gehöre die energetische Sanierung eigener Gebäude oder die Verringerung von Dienstreisen. Auch in der Zusammenarbeit mit Rechenzentren oder Postversendern strebe die Barmer klimaneutrale Lösungen an. Unterstützt wird die Barmer bei der Erarbeitung und Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie durch das Wuppertal Institut.

Um auf mehr soziale und umweltbezogene Sorgfaltspflicht innerhalb von Lieferketten hinzuwirken, definiere die Barmer bereits Anforderungen an Partnerinnen und Partner und berücksichtige Nachhaltigkeitsaspekte bei Ausschreibungen und Verträgen. Zugleich werbe sie im Gesundheitswesen für gemeinsame Initiativen in Sachen Nachhaltigkeit und gebe Impulse für die politische Debatte.

Nicht zuletzt wolle die Barmer mit ihren rund 15 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den fast neun Millionen Versicherten Wege zur Klimaneutralität erforschen. Dazu werde die Barmer in einem gemeinsamen Lernprozess Zusammenhänge zwischen Klima, Umwelt und Gesundheit sichtbar machen, um Wechselbeziehungen zwischen einem zukunftsfähigen Gesundheitssystem und nachhaltigen Lebensstilen zu nutzen. Hierfür wolle die Kasse Transparenz über das eigene Handeln in einem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht schaffen und dafür werben, Transformationsprozesse im Dialog zu gestalten.

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