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PflegepersonalKrankenhauscontrolling-Studie zeigt Schwachstellen auf

Am Dienstag wurden in Berlin die aktuellen Ergebnisse der Studie zum Controlling in deutschen Krankenhäusern und Psychiatrien, auch Krankenhauscontrolling-Studie genannt, vorgestellt. Der Fokus lag in diesem Jahr auf den Steuerungsansätzen für das Pflegepersonal.

Steuerung
Pixabay

Symbolfoto

Der Deutsche Verein für Krankenhauscontrolling (DVKC e.V.), der Lehrstuhl für Controlling der Bergischen Universität Wuppertal sowie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Curacon haben die aktuellen Ergebnisse ihrer gemeinsamen Studie vorgestellt.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wurde in der diesjährigen Studie besonderes Augenmerk auf die Steuerungsansätze für das Personal in der Pflege gelegt. Hier zeigt sich, dass fast 50% der Krankenhäuser unabhängig von der Größe der Einrichtungen bislang über keine geeigneten Steuerungsinstrumente bzw. kein spezialisiertes Reporting für den Einsatz von Pflegekräften verfügt. Eine zentrale Stelle, die das Controlling im pflegerischen Bereich koordiniert und verantwortet, gibt es bislang erst in 38% der Häuser.

Kein einheitliches Bild zeigt sich bei der Analyse, in welchem Bereich das Pflegcontrolling angesiedelt ist bzw. zukünftig angesiedelt werden soll: Häuser, die eine solche Stelle schon etabliert haben, tendieren zu einer Ansiedlung im Personalbereich. Krankenhäuser, die gerade in der Umsetzung sind, neigen hingegen zu einer Zuordnung zum pflegerischen Bereich. Das kaufmännische Controlling spielt hingegen kaum einer Rolle bei den Überlegungen. Angesichts der hohen Bedeutung der Personaluntergrenzen für die Steuerung eines Krankenhauses als Ganzes erscheint eine Rückkopplung mit dem kaufmännischen Controlling aber geboten.

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