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PflegepersonalKrankenhauscontrolling-Studie zeigt Schwachstellen auf

Nur knapp 50% der Kliniken lassen die Sachkosten in die Budgetplanung einfließen

Da Sachkosten in den deutschen Krankenhäusern mehr als ein Drittel der Gesamtkosten ausmachen, bietet das Sachkostencontrolling erhebliche Möglichkeiten, zum Erfolg des Krankenhauses beizutragen. Durchaus überraschend ist, dass nur knapp die Hälfte der Krankenhäuser die Sachkosten in die Budgetplanung einfließen lässt. Bei der Analyse zeigt sich, dass der medizinische Bedarf aufgrund seiner hohen Bedeutung für die Krankenhausleistung eine besondere Beachtung findet. Sowohl die Betrachtungsebene (häufig auf Artikel- statt auf Kostenstellenebene) als auch der damit verbundene Planungs-und Kontrollprozess sind hier detaillierter als bei anderen Sachkostenarten. Ferner hat sich gezeigt, dass nur 25 bis 30% der Kranken-häuser im Bereich der Sachkosten die Möglichkeit eines externen Benchmarks nutzen.

Zuwächse bei den Kodierfachkräften und im MDK-Management

Fragen zur Personalausstattung im Controlling gehören zum regelmäßigen Repertoire der Krankenhauscontrolling-Studie. Die Ergebnisse sind im Vergleich zum Vorjahr in der Höhe der Controllerquoten vergleichbar. Auffällig sind allerdings Zuwächse bei den Kodierfachkräften und im MDK-Management. Beim Kaufmännischen Controlling und Leistungscontrolling hingegen berichten 2/3 der Krankenhäuser keine wesentlichen Veränderungen.

Die Krankenhaus-Controlling-Studie zum aktuellen Stand und zu Entwicklungstendenzen des Controllings im deutschen Krankenhaussektor wird seit dem Jahr 2011 durch den DVKC, die Universität Wuppertal und zeb.HealthCare erhoben. zeb.HealthCare wurde zum 1. Juli 2019 von Curacon übernommen.

Die Studie kann kostenlos unter studien@curacon.de bestellt werden.

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