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OVGU und MDCZusammenarbeit auf dem Gebiet der medizinischen Bildgebung

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) kooperieren. Medizinische Bildgebung und translationale Anwendung stehen dabei im Mittelpunkt

Interdisziplinäre Kooperation für bessere medizinische Bildgebung
Peter Himsel / MDC

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin werden künftig auf dem Gebiet der medizinischen Bildgebung zusammenarbeiten.

Der Forschungscampus Stimulate der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft aus Berlin wollen zukünftig kooperieren. Am 11. März 2022 unterzeichneten beide Einrichtungen in Berlin einen gemeinsamen Kooperationsvertrag für eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der medizinischen Bildgebung.

Ein konkretes Ziel sei der Aufbau einer Plattform für Magnetresonanz-Tomographie (MRT), welcher mit Hilfe von Drittmitteln und gemeinsam mit akademischen und industriellen Partnern beider Seiten erfolgen werde. Medizinische Bildgebung und translationale Anwendung stünden hierbei im Mittelpunkt, doch auch gesellschaftspolitische Fragestellungen würden berücksichtigt.

Aufbau einer Medizintechnik-Achse

Das MDC gehört zu den international führenden biomedizinischen Forschungszentren, während die OVGU mit dem Forschungscampus Stimulate eines der international wichtigsten Zentren für bildgeführte minimal-invasive Interventionen führt. Daher betrachte man die intensive wissenschaftliche Kooperation als eine langjährige Aufgabe.

So erhoffe man sich durch die Kooperation den Aufbau einer starken Medizintechnik-Achse zwischen Berlin und Magdeburg und strebe die Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses an. Dies soll durch gemeinsame Symposien, Summer Schools und einen Inkubator für Start-ups gelingen.

Digital Healthcare, Made in Germany

Da die Forschungsprofile beider Einrichtungen Synergieeffekte generieren sowie Ressourcen und Kompetenzen wechselseitig optimieren können, wolle man die Medizintechnik insbesondere in der diagnostischen und interventionellen Bildgebung gemeinsam weiterentwickeln.

Bereits jetzt seien beide Einrichtungen gemeinsam mit Berliner und Potsdamer Universitäten im Netzwerk „Artificial Intelligence in Digital Health (AIDHeal)“ engagiert. In jenem Netzwerk würden Entwickler und Anwender verknüpft, um die internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit von „Digital Healthcare, Made in Germany“ zu erhöhen.

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