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Hightech-ZentrumTransfer-Raum für Medizintechnik in Magdeburg

Im Magdeburger Wissenschaftshafen entsteht ein Hightech-Zentrum für Medizintechnik. Das Projekt, das der Forschungscampus Stimulate der Otto-von-Guericke-Universität ins Leben gerufen hat, könnte bis zu zwei Millionen Euro Fördergelder pro Jahr erhalten.

 

 

Prozess
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Symbolfoto

Im Vorhaben „transPORT – Transfer-HAFEN“ will der magdeburger Forschungscampus Stimulate wissenschaftliche sowie wirtschaftliche Ergebnisse aus der Zusammenarbeit mit seinen Partnern in die Region und die Gesellschaft ausrollen. Ziel ist es, ein Ökozentrum mit Wissenschaft, Hightech-Wirtschaft, Wohnen und Wohlfühlen („W4“) zu entwickeln, wobei der wissenschaftliche und wirtschaftliche Schwerpunkt dabei auf der Medizintechnik liegen soll.

Im Rahmen der Bekanntmachung „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ reichte das durch den Forschungscampus STIMULATE initiierte und geleitete Konsortium beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine innovative Projektskizze ein. Diese wurde von einem Gutachtergremium ausgewählt und das Konsortium zu einer Präsentation vor dem BMBF und den Beirät*innen Ende März eingeladen, wo das Team das Projekt vorstellte. Im August wurde die positive Auswahlentscheidung vom BMBF bekannt gegeben. Im Hauptantrag müssen nun alle Maßnahmen und Investitionen des Vorhabens für die ersten Jahre (von insgesamt bis zu neun Jahren) exakt definiert und spezifiziert werden, um die Fördermittel von insgesamt bis zu zwei Millionen Euro pro Jahr erhalten zu können.

Fokussiert werden Themenbereiche wie nachhaltige (frugale) Medizintechnik, Digitalisierung, eine MRI-Plattform, Wissenschaftskommunikation, Nachwuchsförderung und smart spezialisierter Transfer. Sie sollen das Projekt für junge Fachkräfte attraktiv machen und ihnen neue Forschungs- und Geschäftsfelder eröffnen. „In der Medizin werden mittlerweile viel zu viele Einmalprodukte verwendet und dann in den Müll entsorgt“, so PD Dr. Phillip Berg vom Forschungscampus Stimulate. Es müssten also innovative Wiederaufbereitungstechnologien entwickelt werden, die eine Mehrfachverwendung von medizinischen Produkten ermöglichten.

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