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Smart HospitalSimplinic öffnet Bluetooth-Infrastruktur für Partnerlösungen

Die Simplinic GmbH liefert Kliniken Bluetooth-Netzwerk-Lösungen für die Automatisierung von Prozessen. Die Firma öffnet ihre Bluetooth-Infrastruktur „simplinic.net“ nun für Medizintechnikunternehmen, Krankenhauslieferanten und Start-ups.

Bluetooth-Infrastruktur von Simplinic
Simplinic

Bluetooth-Infrastruktur von Simplinic

Die Simplinic GmbH bietet Krankenhäusern Bluetooth-Netzwerk-Lösungen an, um Objekte zu lokalisieren, Live-Daten zu verarbeiten und Prozesse zu automatisieren. Nun öffnet das Berliner Unternehmen seine Bluetooth-Infrastruktur „simplinic.net“ für Medizintechnikunternehmen, Krankenhauslieferanten und Start-ups. Die Unternehmen GWA Hygiene, Linde, QraGo, Stiegelmeyer, Virtual Twins und Westfalen bieten erste Partnerlösungen über eine Schnittstelle an. Krankenhäuser können jetzt neben Prozesslösungen von simplinic auch auf Tools zur Lokalisierung von Sauerstoffflaschen, Indoor-Navigation, Patiententransport-Steuerung, Hände-Hygiene-Monitoring oder Patientensicherheit durch Bettensensorik zurückgreifen.‍

Mit Bluetooth lokalisieren und kontrollieren

Der Gerätefunkstandard Bluetooth-Low-Energy (BLE) hat sich weltweit durchgesetzt, auch in der Medizintechnik. Viele Hersteller vernetzen ihre Medizinprodukte und werten sie durch Prozesslösungen auf, z.B. Sauerstoffflaschen, die durch ein digitales Ventil im gesamten Krankenhaus lokalisiert werden können und deren Füllstand in der Software angezeigt wird. Im Krankenhaus verbaute Sensoren zeigen Pflegekräften im Stützpunkt, ob sich sämtliche Betten nachts zur Sturzprophylaxe in der niedrigsten Position befinden oder das Bett belegt ist. Innovative Software-Unternehmen wie Archkomm, GWA Hygiene oder QraGo setzen auf Bluetooth-Komponenten, um etwa Indoor-Navigation anzubieten, die Händehygiene-Compliance zu überwachen oder die Übergabe von Patienten an den Transport automatisch zu dokumentieren. Krankenhäuser können ihren Gerätepark mit einem Bluetooth-Netzwerk deutlich effizienter nutzen oder Prozesse automatisieren.

„Krankenhäuser möchten die Innovationsfähigkeit aller Lieferanten nutzen, wenn sie eine Bluetooth-Infrastruktur einführen“, so Steffen Geyer, CEO und Gründer von simplinic, „mit unserem Partnerprogramm können Krankenhäuser auf ein wachsendes Portfolio eigenständiger Lösungen zugreifen“. Über ein Netzwerk von Bluetooth-Low-Energy-Empfängern und -Sendern lassen sich in Krankenhäusern Objekte in Echtzeit lokalisieren. Damit können beispielsweise Infusionspumpen lokalisiert werden. Zudem können Live-Daten übermittelt werden, etwa die aktuelle Nutzung eines Ultraschallgerätes. Diese Bluetooth-Infrastruktur nutzt Simplinic, um Lösungen zur automatisierten Steuerung der Entlassreinigung oder Temperaturüberwachung von Medikamentenkühlschränken anzubieten. Aktuell werden 10 000 Objekte in Krankenhäusern der simplinic-Kunden raumgenau lokalisiert.

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