Regelung

Ausländische Pflegekräfte im Südwesten nun vor Abschiebung geschützt

Ausländische Arbeitskräfte, die einen Pflegeberuf erlernen, sind im Südwesten jetzt vor einer Abschiebung geschützt. Diese neue Regelung der Landesregierung soll es ermöglichen, den dringenden Bedarf an Alten- und Krankenpflegern zu decken. 

Krankenhausflur

Fotolia (spotmatikphoto)

Symbolfoto

„Wir werden sie nicht abschieben, so dass sie die Helferausbildung absolvieren können, anschließend eine Alten- oder Krankenpflegeausbildung und dann noch zwei Jahre im Land bleiben können”, teilte der auch für Migration zuständige Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Samstag in Stuttgart mit. Der Südwesten setze damit eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag von Union und SPD schon jetzt auf Landesebene um.

Auch Bayern hat bereits eine solche Regelung für Ausländer, deren Asylanträge abgelehnt sind. Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha (Grüne) lobte nach Angaben seines Sprechers die seit langem erwartete Initiative Strobls. „Damit gewinnen wir dringend benötigte zusätzliche Fachkräfte für die Pflege und bieten Geflüchteten eine wichtige Integrationsperspektive”, sagte Lucha einer Mitteilung zufolge.

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