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Charité und VivantesEin Jahr Entlastungstarifvertrag und was sich verändert hat

Mehr Entlastung, mehr Wertschätzung, mehr Bewerbungen – ein Jahr nach Inkrafttreten zeigt der Entlastungstarifvertrag erste Wirkungen bei Charité und Vivantes. Nur wenig erinnert noch an die holprigen Anfänge.

Es herrscht Heiterkeit auf den Stationsfluren der 30i. Zwei Kinder flitzen durch die Gänge, ein weiteres versucht mit dem Dreirad hinterher zu kommen. Es wird gegiggelt und gelacht. „Bei uns geht es nicht nur schwermütig zu”, sagt Stationsleiter Kevin Bartsch, deutet auf das Spielzimmer, den Billardtisch, die bunten Kinderbilder an den Wänden. In seiner Abteilung für pädiatrische Hämatologie am Campus Virchow-Klinikum der Charité im Berliner Wedding versorgen er und sein 30-köpfiges Pflegeteam jährlich 120 krebskranke Kinder aller Altersstufen, 19 Betten stehen dafür bereit. 

Für mich und meine Kolleginnen ist es deshalb sehr wichtig, dass wir nun den neuen Tarifvertrag haben. Er schafft Ausgleich, er vermittelt Wertschätzung.

Doch die Ausgelassenheit an diesem Wintertag sollte nicht darüber hinwegtäuschen, wie beschwerlich die Pflegearbeit auf dieser Station sein kann: Manche der Kinder brauchen Intensivbetreuung, sind auf Atemunterstützung angewiesen, Eltern wollen informiert und getröstet werden, der Austausch mit den Ärzten ist intensiv, gerät auch manchmal zur Diskussion, etwa wenn eine Pflegekraft den Eltern einen Spaziergang mit dem Kind ermöglichen möchte und darum bittet, die Infusion abstöpseln zu können. „Die Arbeit auf unserer Station – wie auf vielen anderen Stationen natürlich auch – ist anspruchsvoll und mitunter auch sehr belastend”, sagt Bartsch. „Für mich und meine Kolleginnen ist es deshalb sehr wichtig, dass wir nun den neuen Tarifvertrag haben. Er schafft Ausgleich, er vermittelt Wertschätzung.”

Hart erkämpfte Vereinbarungen 

Seit Januar 2022 ist an der Charité der Entlastungstarifvertrag in Kraft, ausgehandelt zwischen dem Uniklinikum und der Gewerkschaft Verdi; auch das Vivantes-Netzwerk hat sich mit der Gewerkschaft auf einen eigenen Hausvertrag geeinigt. Es sind hart erkämpfte Vereinbarungen: Mehr als 30 Tage lang hatten Mitarbeitende der Charité und Vivantes im Frühherbst 2021 gestreikt, waren auf die Straße gegangen, haben in Interviews auf ihre Lage aufmerksam gemacht, sich zu einer eigenen Initiative, der Berliner Krankenhausbewegung, zusammengefunden, bis schließlich die Eckpunktepapiere unterschrieben werden konnten. Von „Notwehr" hatten Verhandlungsführer der Pflege gesprochen, die Forderung war klar: „Endlich mal wieder pflegen statt nur den Dienst zu überleben”, so die Parole.

Das Prinzip der Tarifverträge lautet nun: Wer belastet wird, soll auch entlastet werden. Konkret heißt das: Erlebt eine Pflegekraft eine Schicht, in der sie überdurchschnittlich gefordert ist, etwa weil ihr für die Versorgung einer bestimmten Anzahl an Patienten zu wenige Kolleg*innen zur Seite stehen, soll sie dafür einen Ausgleich erhalten. Bei Vivantes wurden dafür spezielle Freizeitpunkte eingeführt, bei der Charité die sogenannten Cheps (Charité-Entlastungs-Punkte). 

Die vereinbarten Patientenquoten sind das Ergebnis langer Diskussionen und tiefer Studienlektüre, erklärte Carla Eysel, Charité-Vorständin Personal und Pflege, vor einem Jahr in dem Pflege-Podcast „Übergabe”: Eine ganze Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen hätten sie und ihre Kolleginnen sich angeschaut und auch internationale Erfahrungen zu Rate gezogen, um die passenden Ratios zu ermitteln. Ergebnis: Auf den Intensivstationen der Uniklinik soll eine Pflegekraft fortan pro Schicht möglichst nicht mehr als 1,8 Patienten versorgen; auf den Normalstationen variieren die Ratios je nach Fachgebiet von nicht mehr als vier bis nicht mehr als zehn Patienten pro Fachkraft. In den meisten Bereichen liegen sie bei nicht mehr als sieben (Frühschicht), neun (Spätschicht) beziehungsweise 17 Patienten (Nachtschicht).

Stationsleitungen: Wir wurden nicht gefragt

Nicht alle sind glücklich mit diesen Quoten. Eine Charité-Stationsleitung, die mit ihrer Kritik nicht namentlich zitiert werden möchte, bemängelt etwa, dass in den Verhandlungen zu wenig die Stimmen der Pflege-Führungskräfte gehört worden seien: „Die festgelegten Ratios sind für viele Stationen utopisch”, sagt sie. „Klar braucht eine Stroke-Unit eine 1:1-Ratio, das ist wichtig und gut. Aber für andere Bereiche sind zu hohe Bemessungsschlüssel festgelegt worden, die an der Realität vorbeigehen.“ Sie hätte sich eine vorherige Bedarfsabfrage unter den Stationsleitungen gewünscht. Die Kritik kann Stationsleiter Kevin Bartsch nachvollziehen. Seine kinderonkologische Abteilung hat eine Personalbemessung von 1:2 zugewiesen bekommen. Bei 16 zu behandelnden Patienten bräuchte er also acht Pflegekräfte pro Tagschicht. Auch das sei kaum realistisch. „Wir würden wir uns schon freuen, wenn wir fünf Pflegekräfte pro Schicht einsetzen können.” 

Sobald eine Pflegefachkraft in fünf belasteten Schichten gearbeitet hat, erhält sie einen Entlastungspunkt, der acht Zeitstunden entspricht.

Beschwerlich seien die ersten Monate der Umsetzung gewesen, geprägt von Misstrauen, von hohem Erklärungsbedarf und Vorbehalten, vor allem, was die Ratios und die Chep-Punkte betrifft, erinnert sich Carla Eysel im Gespräch mit kma Online. „Die Ratios selbst sind ja eigentlich recht einfach”, sagt sie. Auch die Berechnung sei zunächst erst einmal leicht nachzuvollziehen: Sobald eine Pflegefachkraft in fünf belasteten Schichten gearbeitet hat, erhält sie einen Entlastungspunkt, der acht Zeitstunden entspricht. Diesen wiederum könne sie gegen Freizeit oder finanzielle Beihilfen einlösen oder auch in ein Lebensphasenkonto einzahlen. Aber dann gebe es doch immer noch Einzelfälle, in denen die Berechnung komplexer sei, Punkte abgezogen oder hinzuaddiert würden. Das alles gelte es im Detail zu erklären. 

Zudem waren die Pflegekräfte nach zwei Jahren Pandemie ausgelaugt, müde, so Eysels Beobachtung. Und sie hatten eine dringliche Erwartungshaltung. Während den Tarifparteien von Anfang an klar gewesen sei, dass die Ziele – mehr Entlastung, mehr Personal, bessere Personalentwicklung – über die dreijährige Laufzeit des Vertrags, also bis Ende 2024, zu erreichen sind, verspürten die Pflegenden den Wunsch, dass doch bitte „sofort alles besser” werden solle, so Eysel. Das sei „natürlich nicht eingetreten”. Gegen diese Anfangsenttäuschung, diese „Schwerkraft”, wie Eysel sagt, hätte die Klinikleitung in den ersten Monaten ankämpfen müssen. 

Doch die Charité-Vorständin setzt auf Information und Transparenz: „Zum einen haben wir die Verdi-Vertreter von Anfang an in unsere Berechnungen hineinschauen lassen, zum anderen gab es in der Verdi-Betriebsgruppe eine sehr zahlenaffine Kollegin, die sich jedes Mal, wenn ein Beschäftigter unsicher war, ob die berechneten Chep-Punkte stimmen, mit dem Betreffenden hingesetzt und die Zusammensetzung der Punkte geprüft hat.” Auch Eysel selbst ist über Wochen von Standort zu Standort gereist und hat sich den Fragen zum Tarifvertrag gestellt. Zudem haben ihre Mitarbeiter Erklärvideos produziert und Schulungen abgehalten. „So konnten wir das Misstrauen der ersten Monate ganz gut überwinden.” 

Kraftakt Self-Service-Portal 

Geholfen hat aber auch, dass ein Team aus IT-Experten, Controllern und Personalmitarbeitern schon nach wenigen Wochen eine Intranet-Anwendung für die Personalbemessung und Punktevergabe aufgebaut hatte. „Ein Kraftakt”, sagt Eysel. „Hätte das Team nicht direkt nach Unterzeichnung des Eckpunktepapiers losgelegt, hätten wir es sicher nicht so schnell geschafft.” Schon zuvor hatte die Charité ein Self-Service-Portal entwickelt, über das Mitarbeitende beispielsweise Urlaube beantragen, Zeugnisse einfordern oder Entgeltabrechnungen abrufen können. Es war eines der ersten Projekte, das Eysel aufgenommen hatte, seit sie im Herbst 2020 als Personalvorständin zum Unternehmen gestoßen war. „Ich komme aus der Industrie, da sind solche Mitarbeiterportale Standard”, so die gelernte Juristin, die zuvor CEO beim Berliner Entsorgungsunternehmen ALBA Europe Holding war.

Ich komme aus der Industrie, da sind solche Mitarbeiterportale Standard.

Die Struktur des Mitarbeiterportals konnten die technischen Entwickler nun für das Bemessungssystem nutzen. In wenigen Wochen hatten sie die wesentlichen Daten aufbereitet und bereinigt, wurden den Stammdaten der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weitere Details wie etwa spezielle Qualifikationen hinzugefügt. Eysel: „Das braucht man, wenn man eine Nurse-to-Patient-Ratio verfolgt.” Im März 2022 konnten die Mitarbeitenden zum ersten Mal per Knopfdruck sehen, wer wo und wann in einer belasteten oder unbelasteten Schicht gearbeitet hat. 

Das alles funktioniert über wenige Klicks, so komfortabel wie in einer Shopping-App.

Für Kevin Bartsch, den Stationsleiter der 30i, der sich selbst als „äußerst digital-affin” beschreibt, war das ein großer Moment: „Ich logge mich in dieses System ein und sehe auf einen Blick, wann ich wo in einer belasteten Schicht gearbeitet und wie viele Cheps ich bislang generiert habe – ein absolut zeitgemäßes Tool.” Je nachdem, für welche Form der Einlösung man sich schließlich entscheide, lassen sich über das Portal freie Tage, finanzielle Beihilfen für Kinderbetreuung oder auch Auszahlungen buchen. Wer möchte, kann die Punkte auch direkt in sein Langzeitkonto überführen, wo sie später für ein Sabbatical oder den vorzeitigen Ruhestand angerechnet werden können. „Das alles funktioniert über wenige Klicks, so komfortabel wie in einer Shopping-App”, so Bartsch. 

Undurchsichtige Punkteermittlung bei Vivantes

Es ist dieses System, das neidische Blicke aus Richtung Neukölln provoziert: „Das ist schon klasse, was die da haben”, sagt Anja Voigt, Intensivpflegerin am hiesigen Vivantes-Krankenhaus. Auch ihr Krankenhausverbund hat 2021 für bessere Bedingungen gekämpft, auch hier gilt für alle neun Klinik-Standorte seit Januar 2022 ein Entlastungstarifvertrag, genannt „Pro Personal Vivantes“. In der Umsetzung hinkte das landeseigene Haus jedoch lange hinterher; erst im Juli 2022 ging eine Software an den Start, die die Personalstärke pro Schicht und damit die Belastung für die Pflegekräfte ermitteln kann – und erst seit diesem Zeitpunkt gibt es die Freizeitgutschriften für die Mitarbeiter. „Im Prinzip läuft das auch ganz gut, ich weiß von einigen Kollegen, die schon Freizeitpunkte generiert haben”, so Voigt. 

Alles, was wir bekommen, ist eine Art digitaler Ausdruck mit einem Punktwert, weitere Erläuterungen aber fehlen.

Für Unzufriedenheit sorgt aber das undurchsichtige Verfahren. Kein Mitarbeiter, so Voigt, könne erkennen, wie sich seine Punkte zusammensetzten, welche absolvierte – und unterbesetzte – Schicht auf sein Punktekonto einzahle. „Alles, was wir bekommen, ist eine Art digitaler Ausdruck mit einem Punktwert, weitere Erläuterungen aber fehlen”, so Voigt. Noch dazu würden die Arbeitszeiten minutengenau abgerechnet, was zu krummen Punktwerten führe. „Da steht dann 0,97 oder 1,53.” Das mag genauer und damit fair sein, aber nachvollziehbar ist es nicht. Und das führt zu Frust, wie Voigt beobachtet. Fatal für einen Berufsstand, der ohnehin schon unter mangelnder Wertschätzung leidet.

Auf Belastung folgt Entlastung

An der Charité werden die Cheps-Punkte unterdessen schon rege eingetauscht: Über alle angebotenen Instrumente hinweg, also etwa den Kinderbetreuungszuschuss und die Urlaubsbeihilfe, gebe es „eine gute Nutzung”, berichtet Carla Eysel. Zehn bis 15 Prozent der Mitarbeiter, die Cheps gesammelt haben, hätten diese in ihr Lebensphasenkonto eingezahlt. Der größte Anteil der genutzten Cheps jedoch, das hat das letzte Jahr gezeigt, fließt in den Freizeitausgleich. „Und das ist ja auch der Grundgedanke des Tarifvertrags: Auf Belastung folgt Entlastung”, sagt die Vorständin – nicht ohne ihre Stationsleitungen zu loben. „Nur durch ihre kluge Planung ist es überhaupt möglich, den Kolleginnen und Kollegen ihr Chep-Frei zu gewähren.” 

Kevin Bartsch von der 30i sieht das als selbstverständliche Verantwortung in seinem Job: „Das ist reine Organisationssache”, so der gelernte Kinderkrankenpfleger. Er und seine Stellvertreterin hätten die Disposition der Cheps über einen zusätzlichen Jahresplan gelöst: „Das ist ein Wunschplan, in dem schon alle bereits genehmigten Jahresurlaubstage der Mitarbeiter hinterlegt sind. In diesen Plan können dann alle Mitarbeiter, die bereits Cheps gesammelt haben, ihre Frei-Wünsche im jeweiligen Kalendermonat eintragen.” Er selbst achte darauf, dass sich die einzelnen Cheps, die aus tarifvertraglichen Gründen innerhalb desselben Kalenderjahres eingelöst werden müssen, nicht aufstauen, sondern über das Jahr hinweg genommen werden. Bei Bedarf sucht er das Gespräch mit dem Mitarbeiter. „Das hat letztes Jahr ganz gut geklappt”, sagt er. 

Tarifvertrag lockt neue Mitarbeiter 

Freuen kann sich der Stationsleiter auch über einen stärkeren Zulauf an externen Bewerbern. „Der hat seit dem Tarifvertrag merklich angezogen.” Wer im Einstellungsgespräch nicht ohnehin gezielt danach fragt, dem erklärt Bartsch selbst nochmal die Vorzüge des Vertrags, weist darauf hin, dass, wenn der Interessent später in belasteten Schichten arbeitet, dieser bis zu zehn zusätzliche freie Tage pro Jahr erwirtschaften kann. „Freizeit ist ja gerade der jungen Generation sehr wichtig”, weiß Bartsch. Und damit ließen sich Fachkräfte heute gut anwerben und binden. 

500 neue Mitarbeitende haben wir – Stand Januar 2023 – bereits gewonnen.

Ohnehin ist dies ein erklärtes Ziel des Charité-Tarifvertrags: Nach Ende der Laufzeit, also im Dezember 2024, sollen in dem Uniklinikum 700 neue Pflegekräfte und andere Angehörige der Gesundheitsfachberufe eingestellt sein. „500 neue Mitarbeitende haben wir – Stand Januar 2023 – bereits gewonnen”, rechnet Eysel vor. Zwar hätten auch etwa 100 Kolleg*innen das Haus verlassen, dennoch: „Es hat sich ganz klar etwas getan, seit der Tarifvertrag in Kraft ist.” 

Besonders gut liefen die Neubesetzungen Eysel zufolge in den Intensivbereichen. Konkrete Zahlen nennt sie zwar nicht, sagt aber: „Hier zeigt sich, dass Menschen, die sich bei uns bewerben, herausfordernde Aufgaben suchen.” Probleme habe die Charité hingegen vor allem im Süden der Stadt. Junge Menschen zieht es eher nach Berlin-Mitte als etwa nach Berlin-Steglitz, wo das Campus Benjamin-Franklin-Krankenhaus ansässig ist.

Endlich mehr Zeit für den Patienten

Auf der Intensivstation von Anja Voigt im Neuköllner Vivantes-Klinikum hat der Tarifvertrag ebenfalls erste Wirkung gezeigt. Doch nicht, weil die zuständige Stationsleitung mit Freizeitpunkten werbe – sondern weil sie tunlichst darauf achte, dass die neu gesetzten Ratios eingehalten werden. „Und ist das denn nicht das eigentliche Ziel dieses Tarifvertrags?”, so Voigt, die auch im Vivantes-Betriebsrat sitzt. „Dass wir, die wir hier arbeiten, schon während der Schicht entlastet sind – und nicht im Nachgang für Belastung entschädigt werden müssen?” Das neuerdings vergleichsweise entspannte Arbeiten auf ihrer Station habe sich hausweit herumgesprochen, es treffen immer mehr interne Bewerbungen ein. „Es ist definitiv ein anderes Arbeiten als noch vor zwei Jahren”, sagt Voigt. Früher sei es normal gewesen, dass sie in der Frühschicht drei Intensivpatienten betreuen musste. „Heute sind es nur noch zwei.“ Auch in der Nacht sei die Zahl der von ihr zu betreuenden Patienten von früher vier auf zwei Patienten zurückgegangen. 

Es ist definitiv ein anderes Arbeiten als noch vor zwei Jahren.

Das hat Folgen: Tätigkeiten, die die Pflegerin früher unter Zeitdruck erledigt habe, könne sie nun ruhiger und genauer ausführen. Und endlich könne sie sich auch wieder Aufgaben widmen, die sonst, vor lauter Zeitdruck, einfach unter den Tisch gefallen sind. Den Patienten mobilisieren, ihn auch mal auf die Bettkante setzen, ihn täglich und eben nicht nur schnell alle zwei Tage waschen, sich auch mal länger mit Angehörigen unterhalten. All dies sei nun möglich. Voigt: „Manchmal sind es die kleinen Dinge, an denen ich merke: Es ist besser geworden.”

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