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Telefonisches LeitsystemSpahn will bessere Patienten-Steuerung bei Notfällen

Zur Entlastung überfüllter Rettungsstellen in vielen Kliniken will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine bessere Steuerung von Patienten bei Notfällen erreichen.

Jens Spahn
Maximilian König

Jens Spahn (CDU)

Vorgesehen ist ein gemeinsames telefonisches Leitsystem, wie aus einem nun vorgelegten Gesetzentwurf hervorgeht, über den zuerst die "Rheinische Post" (Donnerstag) berichtete. Dafür sollen die Rettungsleitstellen mit der Notrufnummer 112 und der ärztliche Bereitschaftsdienst mit der Nummer 116 117 zusammenarbeiten. In Kliniken sollen zentrale Anlaufstellen je nach Dringlichkeit über die passende Behandlung entscheiden.

Der Entwurf, der auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, sieht einige Änderungen im Vergleich zu ersten Plänen aus dem Sommer vor. So sollen die Länder die Zuständigkeit für den Rettungsdienst behalten. Damit soll eine zunächst für die Reform ins Auge gefasste Grundgesetzänderung nicht mehr nötig sein.

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