
Finanzziele erreicht: Rhön-Klinikum hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer stabilen Entwicklung abgeschlossen. Trotz anspruchsvoller gesundheitspolitischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen verzeichnete der Klinikkonzern sowohl mehr behandelte Patientinnen und Patienten als auch höhere Umsatzerlöse.
Im vergangenen Jahr wurden an den Standorten des Unternehmens insgesamt 938.650 Patientinnen und Patienten ambulant und stationär versorgt – ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber 2024. Der Konzernumsatz stieg auf 1,7 Milliarden Euro (2024: 1,6 Milliarden Euro), was einem organischen Wachstum von 6,8 Prozent entspricht. Das EBITDA lag bei 105,9 Millionen Euro (2024: 110,8 Millionen Euro). Der Gewinn verringerte sich aufgrund höherer Abschreibungen und Wertminderungen auf 36,3 Millionen Euro (2024: 45,2 Millionen Euro)
Die Vorstände Dr. Stefan Stranz und Dr. Gunther K. Weiß betonten im Rahmen der Bilanzpressekonferenz die weiterhin solide wirtschaftliche Basis des Konzerns. Diese ermögliche es dem Unternehmen, auch in einem herausfordernden Umfeld in den Ausbau der Versorgungsstrukturen und in moderne Medizintechnik zu investieren. Besonders die Zusammenarbeit im Verbund mit Asklepios wurde als wichtiger Erfolgsfaktor hervorgehoben.
Weiterentwicklung und Investitionen
2025 setzte Rhön zahlreiche Projekte zur Weiterentwicklung der Standorte um. Dazu gehören neue Versorgungsangebote, etwa ein gemeinsames Brustzentrum der Universitätsstandorte Gießen und Marburg, das einen neuen Maßstab in der onkologischen Versorgung in Hessen setzen soll. Zudem investierte das Unternehmen weiter in Hightech: eine neue Laborstraße in Gießen, neue Herzkatheter-Technologien und ein 3-Tesla-MRT in Marburg, ein Strahlentherapiesystem in Bad Berka sowie der Einsatz von drei Photon-Counting-CT der neuesten Generation.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einem Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro (Bandbreite: +/-5 Prozent) und einem EBITDA zwischen 110 und 125 Millionen Euro. Die Fallzahlen sollen moderat steigen. Gleichzeitig weist das Unternehmen auf erhebliche Unsicherheiten aufgrund globaler Krisen, Lieferengpässen und regulatorischer Eingriffe im Zuge der Krankenhausreform hin.





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