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Förderung

Ansiedlungs-Prämie für Ärzte im Osten und Süden

Die märkischen Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) wiesen rund 20 Förderregionen aus, wie aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der KVBB und der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen in Brandenburg vom Donnerstag hervorgeht.

Patient Arzt Untersuchung

Foto: Andreas Keudel (Fotolia)

Finanzielle Anreize für Niederlassungen soll Ärztemangel beheben.

Zum Beispiel können Kinderärzte für die Bereiche Finsterwalde, Elsterwerda-Bad-Liebenwerda (Elbe-Elster), Senftenberg-Großräschen (Oberspreewald-Lausitz), Bad Freienwalde (Märkisch-Oderland) und Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) bis zu 55 000 Euro Zuschuss erhalten, wenn sie dort eine Praxis eröffnen oder übernehmen.

Bei Hausärzten sind unter anderem Städte wie Beeskow, Eisenhüttenstadt (Oder-Spree), Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) und Spremberg (Spree-Neiße) aufgeführt. Eine kreisfreie Stadt taucht auch in der Auflistung auf: Am Standort Frankfurt (Oder) gibt es im Bereich Dermatologie eine Fördermöglichkeit.

Der stellvertretende KVBB-Vorsitzende Andreas Schwark sagte: „Unser attraktiver finanzieller Anreiz soll dazu beitragen, den jungen Kollegen die Entscheidung, sich auf dem Land niederzulassen, zu erleichtern.“ Von 2006 bis 2017 seien insgesamt 64 Praxen gefördert worden.

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  • Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB)
  • Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen in Brandenburg

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