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Schwungvoller JahresstartFresenius legt die Messlatte höher

2017 will der Medizinkonzern Fresenius SE sein vergleichbares Ergebnis um 19 bis 21 Prozent steigern statt wie bisher um 17 bis 20 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch in Bad Homburg mitteilte.

Stephan Sturm, Fresenius
Foto: Fresenius

Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius

In der Prognose sind die jüngst bekanntgegebenen Übernahmen des US-Generika-Herstellers Akorn und die Biosimilars-Sparte des Darmstädter Merck-Konzerns nicht eingerechnet.

Im ersten Quartal brummte bei Fresenius das Geschäft quer durch nahezu alle Unternehmensbereiche. Wachstumstreiber waren die Flüssigmedizinsparte Kabi, die nun ebenfalls ihre Prognose anhob. Noch stärker konnte die Dialyse-Tochter FMC dank einer Vergütungsnachzahlung und guter Geschäfte in Nordamerika und der Region Asien-Pazifik zulegen.

Im ersten Quartal kletterten die Erlöse bei Fresenius um 19 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro. Wechselkursschwankungen herausgerechnet betrug das Plus 17 Prozent. Analysten hatten im Schnitt mit 8,11 Milliarden Euro gerechnet. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte von 959 Millionen Euro im Vorjahr auf 1,216 Milliarden Euro. Der Gewinn nach Minderheiten stieg um mehr als ein Viertel auf 457 Millionen Euro. Auch bei beiden Ergebniskennziffern hatten die Analysten im Schnitt weniger erwartet.

Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: “Fresenius ist ausgezeichnet in das Geschäftsjahr gestartet. Alle Unternehmensbereiche haben sich im 1. Quartal erneut sehr gut entwickelt und die weiteren Wachstumsperspektiven bleiben hervorragend. Deswegen blicken wir mit noch größerem Optimismus nach vorne. Aus dieser Position der Stärke heraus schaffen wir mit strategisch wichtigen Zukäufen noch bessere Voraussetzungen für unserenlangfristigen Erfolg.”

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