Wachstum

MediClin steigert Konzernumsatz deutlich

Der Vorstand der MediClin Aktiengesellschaft zeigte sich auf der diesjährigen Bilanzpressekonferenz zufrieden mit der Geschäftsentwicklung in 2016.

Waschtasche für Patienten, MediClin

Foto: MediClin

Vorgestellt wurde ein deutlich gestiegener Konzernumsatz und ein leicht über dem hohen Niveau des Vorjahres liegendes Konzernbetriebsergebnis. "Wir haben in den letzten Jahren ganz gezielt unser Leistungsportfolio geändert - zum Teil durch Kapazitätserweiterungen aber auch durch Umwidmung bestehender Kapazitäten", sagte Jens Breuer, Finanzvorstand der MediClin. Und er fügte hinzu: "Die Veränderungen erfolgten immer unter den Prämissen, dass die Nachfrage nach der Leistung vorhanden ist, sich die saisonalen Effekte abschwächen und die Leistung höher vergütet wird."

Für das Geschäftsjahr 2017 geht der Vorstand von einem Umsatzanstieg im Konzern wie im Vorjahr, also zwischen 4,0 und 5,0 Prozent aus, und einem leicht über dem Vorjahr liegenden Konzernbetriebsergebnis (Konzern-EBIT) zwischen 25 und 27 Millionen Euro.

Das Unternehmen wird auch in Zukunft weiter wachsen. Die Kompetenzschwerpunkte sind die Neurologie, die Kardiologie, die Orthopädie und die psychosomatischen und psychiatrischen Erkrankungen. "In diesen Fachbereichen bieten wir bei bestimmten Behandlungen medizinische Spitzenleistungen an, die wir unter dem Begriff "Exzellenzen" zusammenfassen", sagte Volker Hippler, Vorstandsvorsitzender der MediClin.

Die Erweiterung der integrierten Versorgung gehörte von Anfang an zur Unternehmensstrategie der MediClin. MediClin nutzt die Vorteile, die sich aus einer engen Zusammenarbeit zwischen Akutmedizin und Rehabilitation ergeben. "Die Kliniken, die neben ihrem rehabilitativen Angebot zusätzlich medizinische Leistungen der Akut-Neurologie und Akut-Psychosomatik im Rahmen eines integrierten Versorgungskonzeptes anbieten, haben sich in 2016 gut entwickelt", sagte Ulf Ludwig, als Vorstand verantwortlich für die Geschäftsbereiche Rehabilitation und Pflege.

Der Konzernumsatz in Höhe von 580,3 Millionen Euro erhöhte sich im Geschäftsjahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent (25 Millionen Euro).

Das Konzernbetriebsergebnis (Konzern-EBIT) stieg von 23,6 auf 24 Millionen Euro. Das den Aktionären der MediClin AG zuzurechnende Konzernergebnis beträgt wie im Vorjahr 16,5 Millionen Euro, das Ergebnis je Aktie 0,35 Euro (Vorjahr: 0,35 Euro).

Die Eigenkapitalquote beträgt 52,3 Prozent und die Nettofinanzverschuldung 7,1 Millionen Euro. Neben den liquiden Mitteln in Höhe von 41,6 Millionen Euro (Vorjahr: 29,5 Millionen Euro) stehen dem Konzern ausreichend Kreditlinien zur Verfügung, um Kapazitätserweiterungen in den medizinischen Schwerpunkten der MediClin und weiteres Umsatzwachstum realisieren zu können.

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