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Startup Hellstern MedicalMillionen-Finanzierung für OP-Assistenzsystem

Das Medizintechnik-Startup Hellstern Medical bekam eine Seed-Finanzierung in Höhe von 1,5 Millionen Euro für sein Assistenzsystem, das Chirurginnen und Chirurgen bei Operationen unterstützt.

Geldscheine
Vegefox.com/stock.adobe.com

Symbolfoto

Das Medizintechnik-Startup Hellstern Medical aus Wannweil hat ein innovatives, ergonomisches Assistenzsystem entwickelt, um Muskelermüdung und Schmerzen bei Operationen zu reduzieren. Nun hat sich das Startup eine Seed-Finanzierung in Höhe von 1,5 Millionen Euro gesichert. Leadinvestor ist die Venture League (Hamburg). Außerdem beteiligten sich PrimeCrowd (Wien) sowie The One Group (Frankfurt am Main). Die Anschubfinanzierung für die Hellstern Medical wurde von der L-Bank mit Unterstützung der Technologieförderung Tübingen-Reutlingen geleistet. 

Das System NOAC (Not Only a Chair), das dank intelligenter Bewegungserfassung Chirurginnen und Chirurgen am OP-Tisch in jeder gewünschten Position hält, schont deren Arbeitskraft und beugt Folgeschäden vor. In einer interdisziplinären randomisierten Crossover-Studie mit ärztlichen Probanden wurde nachgewiesen, dass NOAC Rückenschmerzen für Operateure erheblich reduziert. Gleichzeitig steigert dies die Leistungsfähigkeit und chirurgische Präzision. 

Entwickelt haben den Arbeitsplatz der Zukunft Geschäftsführerin Sabrina Hellstern gemeinsam mit ihrem Team aus Medizinern, Maschinenbauern, Elektronikentwicklern und Wirtschaftsingenieuren. Als weitere Geschäftsführerin wurde Claudia Sodha, Diplom-Kauffrau und Ingenieurin mit Erfahrung im Unternehmensaufbau, ernannt. Somit hat Hellstern Medical eine der wenigen weiblichen Doppelspitzen in der Medizintechnik.

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