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HilfsmittelversorgungSana sichert sich vierte Spezial-Tochter

Mit der ots Schadock GmbH hat der Klinikkonzern Sana das mittlerweile vierte Tochterunternehmen im Hilfsmittelbereich gekauft. Die Sanitätshausgruppe ist an acht Standorten in der Region Berlin aktiv. Sana-Chef Thomas Lemke verfolgt mit dem Zukauf ein klares Ziel.

Sana hat ein viertes Unternehmen aus dem Hilfsmittelbereich hinzugekauft.
Sana

Sana hat ein viertes Unternehmen aus dem Hilfsmittelbereich hinzugekauft.

Die Sana Kliniken AG verstärkt ihre Aktivitäten im Bereich der Hilfsmittelversorgung. Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 hat der Klinikkonzern, der im deutschsprachigen Raum mehr als 120 Einrichtungen, darunter mehr als 50 Krankenhäuser, betreibt, die Sanitätshausgruppe ots Schadock GmbH im brandenburgischen Vogelsdorf übernommen. „Mit dem klaren Fokus auf eine noch patientenorientiertere Versorgung haben wir uns das Ziel gesetzt, verstärkt sinnvolle Angebote rund um die eigentliche medizinische und pflegerische Versorgung in den Einrichtungen anzubieten“, sagt Sana-Vorstandschef Thomas Lemke. Zu diesem Versorgungsansatz gehöre auch die Verzahnung mit regional etablierten Spezialisten im Bereich der Hilfsmittelversorgung.

In dem Geschäftsfeld ist Sana bereits seit 2014 aktiv. Bislang zählen die drei Tochterunternehmen reha team Nordbayern, ORTHOTechnik Rummelsberg sowie das Sanitätshaus Helmut Haas in Süd- und Ostdeutschland zum Konzern. Die Neuerwerbung ots Schadock erbringt ihre Leistungen nach Sana-Angaben an acht Standorten in der Region Berlin. Die Sanitätshausgruppe zählt demnach rund 100 Beschäftigte, neben Orthopädie- und Rehatechnikern auch Spezialisten aus dem Sport- und Sanitätshausbereich.

Keine aufwendige Suche nach dem richtigen Fabrikat

Durch das Engagement rund um die Hilfsmittelversorgung könnten insbesondere orthopädische und neurologische Patienten nach ihrem stationären Krankenhausaufenthalt nahtlos versorgt und unterstützt werden, erklärt Dr. Harald Blanz, Verantwortlicher für den Heil- und Hilfsmittelbereich bei Sana: „Wir bieten das komplette Leistungs- und Produktportfolio im Hilfsmittelbereich für die unterschiedlichsten Lebensphasen an, was unseren Patientinnen und Patienten respektive ihren Angehörigen die oftmals aufwendige Suche nach dem richtigen Fabrikat erspart.“ Trotzdem hätten alle Patienten unverändert die Wahlfreiheit, von wem sie nach ihrem Krankenhausaufenthalt bei Bedarf Hilfsmittel beziehen.

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