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AI Project BoardMedian gibt sich ein neues KI-Gewissen

Wie bei medizinischen Fragen setzt Median jetzt auch für seine KI-Strategie auf ein interdisziplinäres Gremium. Das neu etablierte AI Project Board soll Anwendungen systematisch bewerten und priorisieren, sagt CEO Prof. Marc Baenkler.

Prof. Marc Baenkler
Median Kliniken
Prof. Marc Baenkler ist CEO von Median Deutschland.

Für den Reha-Anbieter Median rückt Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend in den Fokus. Ein neues AI Project Board soll künftig gezielt vielversprechende Ansätze in dem Bereich identifizieren und in wirksame Anwendungen überführen. KI werde die Gesundheitsversorgung nachhaltig verändern, ist Prof. Marc Baenkler, CEO von Median Deutschland, überzeugt: „Für uns ist entscheidend, diese Entwicklung aktiv zu gestalten.“

Das neue Gremium sei eine zentrale Struktur, um KI- und Automatisierungsanwendungen systematisch zu bewerten, zu priorisieren und in die Umsetzung zu überführen, teilt das Unternehmen mit. Bei zentralen Fragestellungen der Versorgung und Qualität arbeite man bereits heute mit interdisziplinären medizinischen Boards. Diese Struktur werde nun auf den Bereich technologischer Innovation übertragen.

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Das AI Project Board bündele Ideen für Anwendungsfälle in den Feldern KI und Robotic Process Automation (RPA) aus dem gesamten Unternehmen und führe sie durch einen standardisierten Prozess, so Median weiter. Dabei würden potenzielle Use Cases frühzeitig auf Risiken geprüft und anschließend anhand klar definierter Kriterien bewertet – insbesondere mit Blick auf Geschäftswert, Umsetzbarkeit und erforderlichen Aufwand. Ziel sei es, die Initiativen mit dem größten Mehrwert zu identifizieren.

„Wir schaffen mit dem AI Project Board einen klaren und transparenten Prozess, um aus einer Vielzahl von Ideen die richtigen Use Cases auszuwählen“, erklärt Heiko Weigelt, Group Head of IT. Jeder Anwendungsfall werde ganzheitlich betrachtet – „von seinem wirtschaftlichen Nutzen über die technische Machbarkeit bis hin zu regulatorischen und organisatorischen Anforderungen“. Das Gremium stelle sicher, dass technologische Innovationen nicht isoliert entstehen, sondern systematisch bewertet, priorisiert und eng mit den strategischen Zielen des Unternehmens verzahnt werden. Priorisierte Initiativen werden anschließend durch das AI Engineering Team der Group IT weiterentwickelt und umgesetzt.

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