
Die Abteilung für Infektionsprävention und Krankenhaushygiene hat auf der Kinderintensivstation (Station 41) an der Helios St. Johannes Klinik in Abstrichen von Patienten einen MRSA-Keim nachgewiesen. Zur Sicherheit hat die Klinik deshalb für die Station 41 sowie für Mütter mit Risikoschwangerschaften im Kreißsaal – deren Kinder dann eventuell auf die Intensivstation verlegt werden müssten – einen Aufnahmestopp verhängt und notwendige, vollumfängliche infektionspräventive Maßnahmen eingeleitet.
Die Eltern der betroffenen Patienten und das Gesundheitsamt wurden umgehend informiert. Alle Maßnahmen werden auch weiterhin mit der unteren Gesundheitsbehörde eng abgestimmt.
Klinik ergreift wichtige Maßnahmen, um Station 41 wieder öffnen zu können
In den Zimmern mit den betroffenen Patienten werden die Standardreinigungsmaßnahmen noch ausdrücklicher wahrgenommen als bisher. Die nicht betroffenen Bereiche und Zimmer sind bereits vollständig schlussdesinfiziert worden. Das ist eine Form der Reinigung, die über die tägliche Unterhaltsreinigung bei weitem hinausgeht. Die Klinik habe zudem das gesamte medizinische Material verworfen und die Zimmer und Bereiche neu ausgerüstet.
Darüber hinaus werden weitreichende Umgebungsuntersuchungen durchgeführt, um den Nachweis eines effektiven Managements zu erbringen. Durch die zusätzliche Verwendung von Schutzkleidung und -utensilien für Besucher und Personal werden zudem weitere Übertragungsbarrieren gebildet. Die Eltern der Kinder wurden noch einmal intensiv zum Thema Hygienemaßnahmen unterwiesen. Auch Ärzte und Pflege sind erneut zum Thema geschult worden.
Am kommenden Montag, 4. Juni 2018, werden die Maßnahmen noch einmal überprüft und bewertet. Daraufhin wird über ein weiteres Vorgehen entschieden.





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