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NordhessenFusion vollzogen – das neue Klinikum Waldeck-Frankenberg

Jetzt ist es offiziell: Das Kreiskrankenhaus Frankenberg und Stadtkrankenhaus Korbach sind fusioniert. Das Klinikum Waldeck-Frankenberg versorgt künftig 18.000 stationäre und 32.000 ambulante Patienten an zwei Standorten.

Waldeck-Frankenberg Kreiskrankenhaus
Kreiskrankenhaus Frankenberg
Das Kreiskrankenhaus Frankenberg und das Stadtkrankenhaus sind rückwirkend zum 1. Januar 2026 und unter der Trägerschaft des Landkreises Waldeck-Frankenberg zum gemeinsamen Klinikum Waldeck-Frankenberg fusioniert.

Der Fusionsprozess zwischen den beiden nordhessischen Kommunalkrankenhäusern hat seinen formalen Abschluss gefunden: Mit der Eintragung in das Handelsregister ist die Zusammenlegung zum Klinikum Waldeck-Frankenberg (KWF) nun vollzogen. Aus den beiden Häusern – dem Kreiskrankenhaus Frankenberg und dem Stadtkrankenhaus Korbach – ist ein gemeinsames Klinikum mit zwei Standorten geworden.

Das KWF versorgt nach eigenen Angaben jährlich rund 18.000 stationäre und 32.000 ambulante Patientinnen und Patienten. 

Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Gesundheitsversorgung in der Region Waldeck-Frankenberg nachhaltig zu sichern, beide Standorte zu stärken und die medizinische Betreuung langfristig zukunftsfähig aufzustellen. Getragen wird der Prozess von den politischen Gremien des Landkreises und der Stadt Korbach sowie von Führungskräften und Mitarbeitenden beider Häuser.

Neues Corporate Design 

Mit dem rechtlichen Vollzug der Fusion geht auch ein neues gemeinsames Erscheinungsbild einher. Die Geschäftsführung des KWF – Anne Bülling und Sassan Pur – erläutern: „Mit dem neuen Logo machen wir sichtbar, was in den vergangenen Monaten gemeinsam gewachsen ist.“ Im Mittelpunkt stehen zwei Herzformen, die für die beiden Standorte Korbach und Frankenberg stehen, die ihre jeweiligen Stärken einbringen – und zugleich für das Herzstück der klinischen Arbeit: die Patientinnen und Patienten sowie die Mitarbeitenden.

Das neue Logo sei „weit mehr als ein grafisches Zeichen“, so die Geschäftsführung – es stehe für Zusammenhalt, Vertrauen und die gemeinsame Verantwortung für die regionale Gesundheitsversorgung.

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Stefan Kieweg, Bürgermeister der Stadt Korbach und bisheriger Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtkrankenhauses, fügt hinzu: „Die Fusion verbindet die Kompetenzen und Erfahrungen beider Häuser und schafft die Grundlage, die medizinische Versorgung im Landkreis langfristig zu stärken und zukunftssicher weiterzuentwickeln.“ In den kommenden Monaten liegt der Fokus auf der schrittweisen Zusammenführung von Teams und Abläufen an beiden Standorten, teilt die Einrichtung mit.

KWF übernimmt notärztliche Versorgung ab 2027

Ein weiterer Baustein der gemeinsamen Zukunft: Ab 2027 übernimmt das Klinikum Waldeck-Frankenberg die notärztliche Versorgung im gesamten Rettungsdienstbereich Waldeck-Frankenberg – an beiden Standorten, 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Eine entsprechende Vereinbarung haben laut Mitteilung Landrat Jürgen van der Horst und der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese mit der KWF-Geschäftsführung geschlossen.

Bislang stellte das Stadtkrankenhaus Korbach die Notärztinnen und -ärzte für den Korbacher Einzugsbereich; in Frankenberg war eine Notärztin mit der Sicherstellung des Dienstes beauftragt. Mit der Fusion wird die notärztliche Versorgung nun einheitlich geregelt. Grundlage ist das Hessische Rettungsdienstgesetz in Verbindung mit dem Rettungsdienstplan des Landes und dem Bereichsplan für den Landkreis.

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