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Übernahme adéKlinikum Leverkusen erteilt Wermelskirchen eine Absage

Das angeschlagene Krankenhaus Wermelskirchen wird nicht mit dem Klinikum Leverkusen fusionieren. Der Zusammenschluss stand seit Anfang 2025 im Raum. Warum der Konzern von einer Übernahme absieht. 

Klinikum Leverkusen
Klinikum Leverkusen
Das Klinikum Leverkusen sieht von einer Übernahme des Krankenhauses Wermelskirchen ab.

Die Hoffnung war groß und wird nun enttäuscht: Wie das Klinikum Leverkusen mitteilt, wird es nicht mit dem Krankenhaus Wermelskirchen verschmelzen. Angeschlagene Finanzen ließen diese auf eine Übernahme hoffen. Formell wurden am Freitag der Insolvenzverwalter und die Bezirksregierung Köln von der Geschäftsführung informiert. Bereits seit Frühjahr 2025 war eine mögliche Übernahme im Gespräch gewesen. 

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Woran die Fusion schließlich scheiterte

Dr. Anja Mitrenga-Theusinger und Dr. André Schumann, die Geschäftsführenden des Klinikums erläutern die Entscheidungsfindung. „Wir haben im vergangenen Jahr mit großer Sorgfalt und erheblichem Aufwand geprüft, ob eine Übernahme des Krankenhauses Wermelskirchen durch unseren Konzern möglich wäre.“ Teil des Prozesses war dabei auch, ein belastbares medizinisches Konzept für den Standort zu entwickeln. Genau hier lag der Knackpunkt. Im Verlauf des Prüfungsprozesses konnten „im weiteren weiteren Verlauf des Prüfungsprozesses keine ausreichenden Voraussetzungen für eine gemeinsame Umsetzung geschaffen werden“.  Verschärfend hätten sich die aktuelle Entwicklung der bundespolitischen Rahmenbedingungen, vor allem die erwartbaren Auswirkungen des Beitragsstabilisierungsgesetzes, ausgewirkt, heißt es in einer Unternehmensmeldung weiter.

Wir haben wir ein belastbares medizinisches Konzept entwickelt, für das  jedoch keine ausreichenden Voraussetzungen für eine gemeinsame Umsetzung geschaffen werden konnten.

Zwar hätte sich ein erheblicher Investitionsbedarf schon frühzeitig abgezeichnet, maßgeblich sei jedoch die Frage gewesen, „ob sich unter Berücksichtigung der medizinischen Konzeption, der krankenhausplanerischen Rahmenbedingungen sowie der wirtschaftlichen und gesundheitspolitischen Entwicklungen dennoch eine tragfähige Zukunftsperspektive für den Standort eröffnen würde“. Die Analyse kam schließlich zum Ergebnis, dass das Krankenhaus Wermelskirchen weder mittel- noch langfristig nachhaltig wirtschaftlich betreibbar sei, führen die Geschäftsführer weiter aus. Letztlich sei eine Übernahme nicht verantwortbar gewesen.

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