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Gespräche gestartetNeues Klinik-Bündnis im Kreis Borken?

Zwischen dem Klinikum Westmünsterland und dem St. Antonius-Hospital Gronau bahnt sich möglicherweise eine engere Kooperation an. Sie seien in erste Gespräche eingetreten, erklären die beiden Träger.

St. Antonius-Hospital Gronau
St. Antonius-Hospital Gronau
Das St. Antonius-Hospital Gronau gehört zwei Kirchengemeinden.

Im nordrhein-westfälischen Landkreis Borken rücken zwei Klinikträger zusammen. Wie das Klinikum Westmünsterland und das St. Antonius-Hospital Gronau mitteilen, führen sie aktuell „Gespräche über mögliche Formen einer künftig engeren Zusammenarbeit“.

Zum Klinikum, das rund 6500 Mitarbeitende hat, gehören unter anderem die Krankenhausstandorte in Ahaus, Bocholt, Borken und Rhede mit rund 1450 Planbetten sowie Medizinische Versorgungszentren und das Gesundheitszentrum Westmünsterland. Das St. Antonius-Hospital Gronau hat 266 Planbetten und 1600 Mitarbeitende. Zum Unternehmen zählen zudem mehrere Einrichtungen der Altenhilfe. Gesellschafter sind die Kirchengemeinden St. Antonius in Gronau und St. Agatha in Epe.

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Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen wollen die Klinikträger „frühzeitig und verantwortungsbewusst“ prüfen, wie sie die Versorgung in der Region gemeinsam gestalten können, heißt es weiter. „Es ist richtig, gemeinsam auszuloten, wie wir die Stärken aller Häuser für die Zukunft noch besser nutzen können“, sagt Bernward Wigger, Vorsitzender des Aufsichtsrates des St. Antonius-Hospitals Gronau. Gemeinsames Anliegen sei es, „die medizinische Versorgung im Kreis Borken dauerhaft auf hohem Niveau zu sichern und weiterzuentwickeln“, ergänzt Jürgen Büngeler, der Aufsichtsratschef des Klinikums.

„In einem vertrauensvollen Austausch“ seien beide Unternehmen in erste Gespräche über eine mögliche engere Zusammenarbeit eingetreten – ergebnisoffen, wird betont. Dabei spielten insbesondere die Weiterentwicklung spezialisierter Angebote, eine noch engere Zusammenarbeit in ausgewählten Leistungsbereichen sowie die Nutzung gemeinsamer Potenziale eine Rolle.

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