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Partner in BaodingDer China-Plan der Knappschaft Kliniken

Im chinesischen Baoding haben die Knappschaft Kliniken zwei neue medizinische Partner gefunden. Man werde sich systematisch austauschen, bewährte Verfahren vergleichen und voneinander lernen, sagt CEO Andreas Schlüter.

Delegation der Knappschaft Kliniken in China
Knappschaft Kliniken
Gruppenbild in China: Anfang Februar reiste eine Delegation der Knappschaft Kliniken nach Peking und Baoding.

Erste Kontakte wurden im vergangenen Jahr beim Gesundheitskongress des Westens geknüpft. Seit eine Delegation Anfang Februar nach Peking und Baoding reiste, ist alles schon deutlich konkreter: In China haben die Knappschaft Kliniken durch ihr Universitätsklinikum Bochum zwei Absichtserklärungen (Memoranda of Understanding) mit medizinischen Partnern geschlossen.

Sie bilden die Grundlage für eine langfristig angelegte Zusammenarbeit und halten gemeinsame Zielsetzungen schriftlich fest, teilen die Knappschaft Kliniken mit. Beide Seiten beabsichtigen demnach, fachliche Expertise systematisch auszutauschen, voneinander zu lernen und bewährte Verfahren vergleichend zu analysieren.

Entscheidend ist das gemeinsame Lernen auf Augenhöhe.

Dazu sollen Abläufe im Krankenhausbetrieb systematisch gegenübergestellt und ausgewertet werden, heißt es weiter. Ziel sei es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten sichtbar zu machen und daraus Impulse für die Weiterentwicklung klinischer Strukturen zu gewinnen. Vereinbart wurde die Zusammenarbeit mit der Baoding International Medical Base sowie mit dem Affiliated Hospital of Hebei University.

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Die Partnerschaften sollen einen institutionellen Rahmen für regelmäßige Fachdialoge, Delegationsbesuche und projektbezogene Kooperationen schaffen. Inhaltlich konzentriere sich der Austausch insbesondere auf Fragen der Digitalisierung, der Altersmedizin, der Prozessabläufe sowie auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Diagnostik.

„Internationale Kooperationen sind für uns ein wesentlicher Bestandteil einer zukunftsorientierten Unternehmensentwicklung“, erklärt CEO Andreas Schlüter: „Der Austausch über Strukturen, Steuerungsmodelle und strategische Ansätze erweitert den Blick, schafft neue Perspektiven und stärkt unsere Fähigkeit, Veränderungen aktiv zu gestalten.“ Entscheidend sei dabei „das gemeinsame Lernen auf Augenhöhe“.

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