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Kaiserslautern und GrünstadtKooperation soll Patientenverlegung beschleunigen

Das Westpfalz-Klinikum und das Kreiskrankenhaus Grünstadt bauen ihre Zusammenarbeit aus. Ein neuer Kooperationsvertrag soll Patientenströme besser steuern, Abläufe beschleunigen und die Versorgungsqualität in der Region nachhaltig stärken.

Bausteine mit Pfeilen darauf kommen aus unterschiedlichen Richtungen und werden zusammengeführt.
Andrii Yalanskyi/stock.adobe.com
Symbolfoto

Sie wollen ihre bestehende Partnerschaft ausbauen: Das Westpfalz-Klinikum und das Kreiskrankenhaus Grünstadt haben einen Rahmenkooperationsvertrag geschlossen.

Kern der Vereinbarung ist die engere Abstimmung über Versorgungsstufen hinweg. Durch eine gemeinsame, indikationsgeleitete Patientensteuerung sollen Behandlungsprozesse optimiert und Versorgungswege klar definiert werden. Die Partner versprechen sich davon eine nachhaltige Stärkung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität.

Fokus auf ausgewählte Fachbereiche

Die Kooperation konzentriert sich zunächst auf bestimmte Schwerpunkte, darunter Neurochirurgie, Neurologie, Urologie, Mammachirurgie sowie Geburtshilfe und Perinatalversorgung. Je nach individuellem Behandlungsbedarf greifen abgestimmte Abläufe: Diese reichen von fachärztlichen Konsiliardiensten bis hin zu klar geregelten Verlegungs- und Rückverlegungsprozessen.

Damit sollen insbesondere zeitkritische Abläufe beschleunigt und unnötige Doppelstrukturen vermieden werden.

Weiterentwicklung der Partnerschaft

Der Abschluss des Kooperationsvertrags sei „die logische Weiterentwicklung einer bereits langjährig gelebten und etablierten klinischen Partnerschaft“, heißt es. Dadurch werde mehr Verlässlichkeit in der durchgängigen Patientenversorgung geschaffen.

Ungerührt bleibe dabei die freie Arzt- und Krankenhauswahl der Patienten, betonen die Einrichtungen.

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Von der Politik erwünscht

„Diese Kooperation ermöglicht uns, unsere Stärken gezielt zu bündeln und Patientinnen und Patienten je nach Bedarf optimal zu steuern – über Versorgungsgrenzen hinweg und mit klaren, abgestimmten Abläufen“, sagen die Ärztlichen Direktoren der Kliniken, Prof. Karlheinz Seidl und Dr. Thomas Repmann. 

Die Intensivierung der Kooperation sei auch von Seiten des Gesetzgebers erwünscht und werde daher auch aus der Management-Ebene begrüßt, wie Thorsten Hemmer, Geschäftsführer des Westpfalz-Klinikums und Markus Kieser, Verwaltungsdirektor des Kreiskrankenhauses Grünstadt, deutlich machen.

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