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Jahresergebnis 202514 Millionen Euro besser – der Umschwung beim KRH

Mit einem Minus von 2,6 Millionen Euro fällt das Jahresergebnis 2025 des Klinikums Region Hannover deutlich besser aus als zuletzt. 2024 waren es noch 14 Millionen Euro mehr. Hauptgrund sei die Medizinstrategie 2030, betont die Geschäftsführung.

David Matrai, Barbara Schulte, Torben Klant, Georgia Borttscheller, Matthias Bracht
KRH Klinikum Region Hannover
Zuversichtliches Quintett (v.l.): David Matrai (stv. Aufsichtsratschef), Barbara Schulte (Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur), Torben Klant (Aufsichtsratschef), Dr. Georgia Borttscheller (Geschäftsführerin Personal) und Dr. Matthias Bracht (Geschäftsführer Medizin).

Die Verantwortlichen in Hannover sehen sich bestätigt. „Vieles, was wir in den vergangenen Jahren angestoßen haben, um die finanzielle Situation des KRH nachhaltig zu verbessern, zeigt jetzt konkrete Wirkung“, sagt Barbara Schulte. Was die Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur des Klinikums Region Hannover (KRH) meint, ist die positive wirtschaftliche Entwicklung: Das vergangene Jahr hat Deutschlands drittgrößter kommunaler Klinikverbund mit einem Jahresergebnis von minus 2,6 Millionen Euro abgeschlossen – deutlich besser als zuletzt. Im Jahr 2024 hatte das Defizit noch 16,6 Millionen Euro betragen.

Die Medizinstrategie 2030 war die richtige Entscheidung.

Für das positive Ergebnis seien mehrere Faktoren ausschlaggebend, teilt das Klinikum mit. Die betrieblichen Erträge stiegen demnach auf 827 Millionen Euro, 56 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Zudem habe die Umsetzung der Medizinstrategie 2030 dazu geführt, dass sich auch die stationären und ambulanten Fallzahlen in der Somatik auf rund 284.000 (2024: 282.000) sowie die Behandlungstage in den psychiatrischen Kliniken auf 267.000 (2024: 255.000) erhöhten.

„Die Medizinstrategie 2030 war die richtige Entscheidung, und die Zahlen bestätigen es eindrucksvoll“, erklärt Dr. Matthias Bracht, der Geschäftsführer Medizin. Sie habe die Grundlagen für eine langfristig stabile medizinische Perspektive des KRH gelegt.

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Zusammengefasst sei das Unternehmen „auf einem guten Weg“, so die KRH-Geschäftsführung. Gleichzeitig dürfe man sich keinesfalls auf dem bisher Erreichten ausruhen, mahnt Barbara Schulte: „Wir dürfen nicht nachlassen. Unser Ziel bleibt es, das strukturelle Defizit konsequent weiter zu verringern.“

Im Jahresdurchschnitt 2025 beschäftigte der Konzern, der seine Investitionen auf 59,1 Millionen Euro gesteigert hat, rund 8885 Mitarbeitende, fast 100 mehr als im Vorjahr, wie Dr. Georgia Borttscheller, die Geschäftsführerin Personal, bilanziert. Dabei verändere die Medizinstrategie mit der Konzentration von Leistungen an weniger Standorten durchaus die Zusammenarbeit. Umso mehr wisse die Geschäftsführung das Engagement zu schätzen.

Auch Aufsichtsratschef Torben Klant lobt die Medizinstrategie. Der Weg müsse konsequent weitergegangen werden: „Das KRH ist damit für die Herausforderungen der kommenden Jahre gut gerüstet.“ Geschäftsführung und Aufsichtsrat seien überzeugt, „dass das KRH trotz der dynamischen und herausfordernden Rahmenbedingungen im kommenden Geschäftsjahr gut aufgestellt ist“.

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