
Bei der Einführung des Chefarztes der neuen Klinik, Privatdozent Dr. Dr. Rom Andrej Zeyfang, bezeichnete der Esslinger Landrat Heinz Eininger die "altersmedizinische Versorgungsangebote" als "gesundheitspolitische Notwendigkeit". Das Ziel der Klinik sei es, nach einem akuten Eingriff die Gesundheit der Patienten soweit wie möglich wieder herzustellen.
Die stellvertretende Geschäftsführerin der medius Kliniken, Elvira Benz hob hervor, dass die neue Klinik einer wichtigen und großen Patientenklientel künftige eine auf deren Bedürfnisse zugeschnitte Medizin anbieten werde. Der demographische Wandel in Deutschland bedeute eine deutliche Zunahme des Bevölkerungsanteils der über 70-Jährigen bis zum Jahr 2030. Dr. Jörg Sagasser, Medizinierscher Direkter der medius Kliniken, betonte den "ganzheitlichen Ansatz" der Klinik. Die Patienten würden von einem interdisziplinären Team aus verschiedenen Therapeuten und Fachkräften betreut.
Die Patienten in der neuen Klinik mit 20 Betten erfüllen in der Regeln mehrere Voraussetzungen. Zumeist sind sie älter als 70 Jahre und weisen neben der Hauptdiagnose eine Mehrzahl von Nebendiagnosen auf. Ein nicht seltenes Beispiel: Ein Oberschenkelhalsbruch führt zur Einweisung. Außerdem hat der Patient Diabetes, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und zeigt Anzeichen einer geistigen Verwirrtheit. Wenige Tage nach der Operation des Oberschenkelhalsbruchs wird der Patient dann in die Akut-Geriatrie verlegt, um hier die Behandlung in Zusammenarbeit mit der Unfallchirurgie fortzuführen. Das Ziel ist, den Patienten frühzeit soweit zu mobilisieren, dass er möglichst wieder in sein vertrautes häusliches Umfeld zurückkehren kann.







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