
Nach acht Monaten Bauzeit ist der Rohbau des neuen Zentrallabors der München Klinik am Klinikstandort Neuperlach abgeschlossen. Rund 23 Millionen Euro kostet das Gebäude und soll bis Ende 2020 fertig gestellt sein. Weitere rund 20 Millionen Euro investiert die München Klinik in die labortechnische Ausstattung.
Die Inbetriebnahme des neuen Zentrallabors ist 2021 geplant. „Mit dem neuen Zentrallabor können wir künftig die Versorgung qualitativ hochwertig und gleichzeitig noch effizienter gewährleisten. Von einer deutlich höheren Geschwindigkeit und Genauigkeit bei Untersuchungen profitieren unsere Patientinnen und Patienten“, so Dr. Axel Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung der München Klinik. „Gleichzeitig reduzieren sich für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem die wiederkehrenden manuellen Tätigkeiten. Insgesamt profitieren sie auch von einem künftig hochmodernen Arbeitsumfeld und optimierten Laborprozessen.“
Moderne Labordiagnostik ist eine wesentliche Voraussetzung für eine sichere und hochwertige Patientenversorgung. Rund sieben Millionen Analysen werden heute schon pro Jahr in der München Klinik im Rahmen der Patientenversorgung in der Klinischen Chemie durchgeführt. In der medizinischen Mikrobiologie werden darüber hinaus über 300 000 Materialien pro Jahr untersucht. Die Bandbreite reicht vom einfachen Blutbild bis zur Diagnostik auf Molekularebene oder der Diagnose seltener Erkrankungen wie Malaria. Bisher ist die Diagnostik in der Klinischen Chemie überwiegend auf alle Standorte der München Klinik verteilt.
Nach Fertigstellung des neuen Zentrallabors, bleiben an den übrigen Klinikstandorten (Bogenhausen, Schwabing, Harlaching) Notfalllabore. Alle Labore der München Klinik werden mit neuester Technik und Labordiagnostik für eine labormedizinische Versorgung der Patienten auf neuestem technologischem Stand ausgestattet und miteinander vernetzt.





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