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Median Klinik Bad Liebenwerda28 Prozent des Strombedarfs durch Sonnenenergie gedeckt

Die Median Klinik Bad Liebenwerda hat eine  Photovoltaikanlage fertiggestellt. Sie soll jährlich 316.000 Kilowattstunden grünen Strom liefern und das Haus von externen Energiequellen unabhängiger machen.

Photovoltaikanlage Klinik Bad Liebenwerda
Median
Die neue Photovoltaikanlage der Klinik Bad Liebenwerda soll ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Stabilität miteinander verbinden.

783 neue Solarmodule zieren die Dächer der Median Klinik Bad Liebenwerda. Gemeinsam bilden sie die bisher leistungsstärkste Photovoltaikanlage der Median Gruppe. Pro Jahr sollen sie rund 316.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und damit rund 28 Prozent des Klinikbedarfs decken. Dadurch ist eine jährliche CO₂-Einsparung von 120 Tonnen möglich. 

Neben den ökologischen Effekten spielt auch die Versorgungssicherheit eine zentrale Rolle.

Die neue Anlage ist ein wichtiger Beitrag zu Medians Nachhaltigkeitsstrategie. Senior Manager der Median Gruppe, Lars Lehmann, erklärt, man wolle zum einen die eigene Energieversorgung stärken und zum anderen zur nachhaltigen Transformation im Gesundheitswesen beitragen. Lehmann ist für die Bereiche Umwelt, Soziales und Unternehmensführung bei Median verantwortlich. Er ergänzt: „Neben den ökologischen Effekten spielt auch die Versorgungssicherheit eine zentrale Rolle. Die Eigenproduktion von Strom reduziert die Abhängigkeit von externen Energiequellen und trägt zur Stabilisierung der Betriebskosten bei.“

Sieben Monate Projektlaufzeit

Die Planung der Photovoltaikanlage erfolgte im September 2025. Die flachen Dachziegel des Klinikdaches stellten die Installation der Solarmodule vor besondere technische Anforderungen: Eine spezielle Unterkonstruktion war erforderlich. Zudem musste im Vorfeld die Blindstromkompensationsanlage erneuert und in enger Abstimmung mit dem Netzbetreiber angepasst werden. 

Die Montage der Anlage erfolgte abschnittsweise und ohne Fassadengerüst, sodass der Klinikbetrieb ohne Beeinträchtigung weiterlaufen konnte. Unter Beteiligung der Fachfirmen Solanox, Nexora Projekt und Energie Verbund erfolgte dann Ende Februar 2026 die Fertigstellung.

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