
Das Universitätsklinikum Freiburg schloss das Geschäftsjahr 2016 mit einem negativen Ergebnis in Höhe von -5,464 Millionen Euro ab (Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um rund 5,718 Millionen Euro). Die Erlöse aus Krankenhausleistungen erhöhten sich, verglichen mit 2015, um rund 19,5 Millionen Euro. Eine Steigerung um rd. 9,9 Millionen Euro verzeichnete das Universitätsklinikum bei ambulanten Leistungen.
Auch 2016 musste das Klinikum wieder höheren Personalkosten begegnen. Diese stiegen in 2016 um rund 18,5 Millionen Euro auf insgesamt 437,8 Millionen Euro an. Die Sach- und Materialaufwendungen beliefen sich auf 175,7 Millionen Euro und stiegen demnach im Vergleich zu 2015 um ca. 11,0 Millionen Euro.
Das Universitäts-Herzzentrum schloss das Geschäftsjahr 2016 mit einem Ergebnis in Höhe von 235.331 Euro ab. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (1,38 Millionen Euro) ist im Wesentlichen auf den Anstieg der eigenfinanzierten Abschreibungen auf die getätigten Investitionen im Neubau für die Herzchirurgie zurückzuführen.
Die durchschnittliche Fallschwere hat sich im Vergleich zu 2015 sowohl im Universitätsklinikum Freiburg (von 1,404 auf 1,407) als auch im Universitäts-Herzzentrum (von 2,047 auf 2,102) erhöht. Die Zahl der stationären Fälle von insgesamt 90 988 hat sich zum Vorjahr nur minimal verändert (2015: 90 997). Sie verteilt sich zu 75 Prozent auf das Klinikum und zu 25 Prozent auf das Herzzentrum.
Deutlich gestiegen ist die Zahl der Mitarbeiter von 12 553 auf nun 13 101. Keinen Zuwachs gab es hierbei allerdings im Bereich der Pflegekräfte und auch auf die Ärzte fällt nur ein minimaler Anteil des neuen Personals.






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