
Wie vor zwei Wochen angekündigt, haben die Kliniken des Landkreises Lörrach einen kaufmännischen Direktor benannt: Die neu geschaffene Position werde interimistisch von Robert Roesch übernommen, teilt das zukünftige Dreiland-Klinikum mit. Der 58-Jährige wird im Auftrag der Managementgesellschaft HC&S im Dreiländereck tätig. Parallel werde ein Ausschreibungsverfahren für die dauerhafte Besetzung der Funktion vorbereitet.
Die Personalie wurde nötig, weil die Kliniken, wie berichtet, wieder zu einer Doppelspitze zurückgekehrt sind, mit Udo Lavendel als Vorsitzendem Geschäftsführer und Dr. Klaus Steinmeyer-Bauer als Klinischem Geschäftsführer. Die neue Position auf Direktoriumsebene sei nun der zweite Schritt bei der Neuausrichtung der Führungsstruktur, heißt es in Lörrach. Roesch sei ein Experte für Krankenhaussteuerung, Finanzierung und kaufmännische Transformation. Der Diplom-Kaufmann verfüge über jahrzehntelange Erfahrung in leitenden Funktionen des Krankenhauswesens sowie über Sanierungs- und Umsetzungskompetenz.
Die Kliniken stehen vor der entscheidenden Phase ihrer Restrukturierung und der Inbetriebnahme des Dreiland-Klinikums. Die Direktionsebene werde gestärkt, um „auf die hohe Dichte zeitkritischer Meilensteine schneller und flexibler reagieren zu können“. Gerade in dieser Phase brauche es „analytische Schärfe, klare Führung und Menschen, die andere befähigen, Veränderungen erfolgreich umzusetzen“, erklärt Udo Lavendel. Neben Robert Roesch besteht die Direktionsebene der Kliniken aus Prof. Tilman Humpl, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, Pflegedirektorin Dubravka Kavur und Thomas Schumacher, dem Direktor Facility Management.
Robert Roesch war von 2014 bis 2025 kaufmännischer Direktor des Schwarzwald-Baar Klinikums Villingen-Schwenningen, wo er zugleich als Stellvertreter des Geschäftsführers fungierte. Zuletzt war er kaufmännischer Direktor des Gesundheitszentrums Odenwaldkreis und leitete darüber hinaus das Referat Krankenhausfinanzierung der Hessischen Krankenhausgesellschaft. Weitere berufliche Stationen waren unter anderem das Gesundheitszentrum Wetterau und das Klinikum Offenbach.







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