
Zum 1. Mai 2026 übernimmt Andrea Wichmann die Leitung des neuen Geschäftsbereichs Personal und Services der Immanuel Albertinen Diakonie. Im Zuge einer Neuordnung der Konzernführung wurde dieses Ressort neu geschaffen. Gleichzeitig wurde Andreas Mende bereits zum 1. März zum Sprecher der Konzerngeschäftsführung ernannt.
Mit der neuen Struktur setzt der Aufsichtsrat des diakonischen Verbunds ein Signal für mehr strategische Klarheit und Zukunftsorientierung. Die Holding wird künftig von vier Geschäftsführenden mit klar abgegrenzten Verantwortungsbereichen geführt: Finanzen, Gesundheit, Personal und Services sowie Pflegen, Wohnen und Helfen.
Neues Ressort Personal und Services

Die Einführung des Personal-Ressorts soll die Bedeutung von Personalgewinnung, -entwicklung und die Steuerung der konzernweiten Servicegesellschaften stärken. Die Position übernimmt ab Mai 2026 Andrea Wichmann. Sie kommt vom US-Konzern Littelfuse, wo sie als Senior HR Director und Global HR Business Partner Personalstrategien für rund 20.000 Mitarbeitende in sechs Ländern verantwortete.
Wichmann bringt knapp 25 Jahre HR-Erfahrung mit – u. a. in Change Management, Integrationsprozessen, Führungskräfteentwicklung sowie strategischen Talentprogrammen. Vor ihrer Wirtschaftskarriere war sie Pastorin der Oncken-Kirche in Hamburg.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Jürgen Roß und sein Stellvertreter Norbert Böttcher betonen, man gewinne mit Wichmann „eine äußerst erfahrene Personalexpertin, die wirtschaftliche Kompetenz, internationale HR-Erfahrung und eine starke Werteorientierung verbindet“.
Die neue Aufteilung
Die bisherige Vorsitzfunktion in der Konzerngeschäftsführung, die bis Ende September 2025 Matthias Scheller inne hatte, entfällt nun. Stattdessen gibt es einen Sprecher der Konzerngeschäftsführung.
- Andreas Mende führt weiterhin das Ressort Pflegen, Wohnen und Helfen und hat die Rolle des Sprechers übernommen.
- Dr. Thorsten Minuth bleibt für das Ressort Finanzen verantwortlich.
- Die Besetzung des Ressorts Gesundheit, das unter anderem die Krankenhäuser in den Regionen Hamburg und Berlin umfasst, steht noch aus.
Die Immanuel Albertinen Diakonie zählt mit rund 8000 Mitarbeitenden und mehr als 100 Einrichtungen zu den großen diakonischen Trägern in Deutschland. Ihr Angebot reicht von Krankenhäusern, Altenhilfe und Hospizen über Medizinische Versorgungszentren und psychosoziale Beratung bis zu Angeboten der Behinderten- und Jugendhilfe. Auch eine spezialisierte Akademie sowie Dienstleistungsgesellschaften gehören zum Verbund, der in sieben Bundesländern tätig ist und rund 850 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.





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