
Unter dem Motto „Medizin neu denken: Zukunftsfähige Konzepte für eine nachhaltige Gesundheitsversorgung“ wird auch im kommenden Jahr der Lohfert-Preis vergeben. Dafür hat nun die Ausschreibung begonnen. Schirmherrin des mit 20 000 Euro dotierten Förderpreises ist erneut Dr. Regina Klakow-Franck, Fachärztin für Gynäkologie und stellvertretende Leiterin des Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG). Die Bewerbungsfrist geht ab sofort bis zum 28. Februar 2023, Bewerbungen werden online entgegengenommen.
Auch im Jahr 2023 prämiert der Lohfert-Preis praxiserprobte Konzepte, die nachweislich zur Verbesserung der Patientenorientierung im Gesundheitswesen beitragen. Es werden Best-Practice-Projekte gesucht, die Dimensionen der Nachhaltigkeit in der Gesundheitsversorgung adressieren. Dabei soll ein spezieller Fokus auf nachhaltigen prozessualen und strukturellen Verbesserungen und auf Lösungen für den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen liegen. Die Projekte sollen bereits in der Versorgung implementiert und ihr Nutzen wissenschaftlich evaluiert sein, zudem sollen sie grundlegend neue Ansätze und patientenorientierte, qualitätsverbessernde Impulse beinhalten.
Verantwortungsvoller Umgang mit zur Verfügung stehenden Ressourcen
Die flächendeckende Sicherung hochqualitativer Gesundheitsangebote und Versorgungsstrukturen wird aufgrund der weltpolitischen Herausforderungen die Anstrengung aller Akteure des Gesundheitswesens erfordern. Eine herausragende Bedeutung kommt innovativen, nachhaltigen Lösungsansätzen und Konzepten zu, die einen effizienten und verantwortungsbewussten Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen – insbesondere den Mitarbeitenden, finanziellen Mitteln, Medikamenten und Hilfsmitteln – verfolgen und dabei zugleich die Perspektive und Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten noch stärker in den Mittelpunkt rücken.
Ergänzt wird die Jury in diesem Jahr um Prof. Dr. Claudia Schmidtke, welche betont, dass das Ausschreibungsthema des kommenden Jahres den Puls der Zeit treffen würde. „Wir müssen uns lösen von festgefahrenen Modellen und Wegen und tragfähige nachhaltige Konzepte entwickeln.“ Schmidtke ist Professorin für Herzchirurgie und Gesundheitsökonomin und außerdem Sprecherin des Universitären Herzzentrums Lübeck. Von 2017 bis 2021 war sie als Mitglied des Bundestages im Ausschuss für Gesundheit und in der Enquete-Kommission KI sowie von 2019 bis 2021 Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten.
Bewerbungsfrist und -kriterien
Bewerben können sich Teilnehmende der Gesundheitsversorgung im deutschsprachigen Raum und Krankenkassen, Vereine, Stiftungen sowie sonstige Expertinnen und Experten und Unternehmen des Gesundheitswesens. Die Bewerbung muss in deutscher Sprache verfasst und online eingereicht werden. Bewerbungen werden ausschließlich über das Bewerbungsformular unter www.christophlohfert-stiftung.de angenommen. Informationen und Bewerbungsunterlagen finden sich ebenfalls dort.





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