Bamberg sei 1988 als Ärztlicher Direktor an die Tübinger Radioonkologie berufen worden und habe sich von Anfang an in den Dienst des Gesamtklinikums und der Universität gestellt, heißt es in einer Mitteilung der Uniklinik. 1997 übernahm Bamberg erstmals das Amt als Leitender Ärztlicher Direktor und den Vorsitz des Klinikumsvorstands, zuerst parallel zu seiner klinischen Tätigkeit, seit 2012 in hauptamtlicher Funktion.
Seine medizinische Laufbahn begann Michael Bamberg mit dem Medizinstudium an den Universitäten Bonn, Düsseldorf und Essen. Nach Jahren als Assistenz- und Facharzt in Werl/Westfalen, Koblenz und Essen wechselte er 1988 nach Tübingen. Außerhalb des Klinikums engagierte er sich als Vorsitzender des Krebsverbandes Baden-Württemberg (1997 bis 2004), als Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft (2004 bis 2008) oder als Vorstandsvorsitzender der deutschen Krebsstiftung und Mitbegründer des nationalen Krebsplans (seit 2008).
Seit 1999 ist der gebürtige Westfale zudem Mitglied der deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, und 2006 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 2012 erhielt er den Deutschen Krebspreis, 2016 die Karl-Heinrich-Bauer-Medaille der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG).


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